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Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg

In ganz Schleswig-Holstein gelten bestimmte Regeln zur Bekämpfung der Coronapandemie.

COVID-19: Verschärfte Regeln

"Unsere Eigenverantwortung ist gefordert!"

"Das Virus breitet sich rasant aus und in vielen Fällen ist es trotz gesteigerter Bemühungen nicht mehr immer möglich, die Infektionsquellen zu identifizieren und die Infektketten zu durchbrechen", sagt Landrat Jan Peter Schröder. "Wir befinden uns in einer weltweiten Krise. Jeder und jede Einzelne ist jetzt mehr denn je gefragt. Unser aller Verhalten entscheidet in den vor uns liegenden Wochen und Monaten ganz maßgeblich über den Verlauf der Pandemie und damit auch über unsere Zukunft."

Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

  • Maskenpflicht: Im Einzelhandel, Personenverkehren, Pflegeheimen, religiösen Veranstaltungen und Versammlungen sind qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen (sogenannte OP-Masken oder viren-filternde Masken der Standards N95, KN95 oder FFP2) zu verwenden; nicht zulässig sind Alltagsmasken zum Beispiel aus Stoff ebenso wie Masken mit Auslassventilen.
  • Kontaktbeschränkungen: Zusammenkünfte zu privaten Zwecken sind weiterhin nur mit Personen eines gemeinsamen Haushalts sowie einer weiteren Person zulässig (unabhängig vom Ort des Treffens). Die Unter-Vierjährigen werden von der Zählung ausgenommen. Die bisherigen Ausnahmen zur Sicherstellung der Betreuung von Kindern unter 14 Jahren oder von pflegebedürftigen Personen sind weiterhin möglich; ergänzt wurde ebenfalls, dass Personen, die ausweislich ihres Schwerbehindertenausweises hierzu berechtigt sind, von Begleitpersonen unterstützt werden können.
  • Für voll- und teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen gilt: Mitarbeitende haben auch hier qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Im unmittelbaren Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Ihre Masken sollen die Standards FFP 2, N95 oder KN95 erfüllen;
  • Religiöse Zusammenkünfte: Neben den bereits gültigen Vorschriften (Mindestabstand, kein Gemeindegesang etc.) gilt auch hier die Pflicht zum Tragen von qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckungen (auch am Platz). Für Zusammenkünfte mit mehr als  zehn Personen gilt: Spätestens zwei Werktage vor Veranstaltungsbeginn ist dem zuständigen Gesundheitsamt das Hygienekonzept anzuzeigen. Für eine gute Umsetzung hat sich die Landesregierung in den vergangenen Tagen mit den Religionsgemeinschaften ausgetauscht.

Auch die Corona-Quarantäneverordnung wird angepasst. Mit Blick auf den Eintrag von Virusvarianten wurde die Absonderungsdauer von zehn auf 14 Tage angehoben. Die Möglichkeiten der Verkürzung der Absonderungsdauer („Frei-Testung“) und der „Arbeitsquarantäne“ entfallen.

Per Erlass werden Testpflichten für Grenzpendler und Grenzgänger in Allgemeinverfügungen der Kreise und kreisfreien Städte eingeführt. Analog zu den Regelungen in Dänemark müssen diese künftig einen negativen Corona-Test (PCR oder PoC) vorweisen können, der höchstens sieben Tage alt sein darf.

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss bereits laut Bundes-Einreiseverordnung spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen.

  • Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) unter www.einreiseanmeldung.de nutzen. Beförderungsunternehmen müssen den DEA-Nachweis kontrollieren.
  • Einreisende aus einem Gebiet außerhalb des Schengen-Raumes müssen den DEA-Nachweis auch bei der Einreisekontrolle vorlegen. Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise über ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis verfügen. Dieses müssen sie dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung vorlegen.
  • Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise – gegebenenfalls gegenüber dem Beförderungsunternehmen – nachweisen können, dass keine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dieser Nachweis kann auch bei der Einreisekontrolle verlangt werden.
  • Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen bis auf wenige Ausnahmen schließen. Dazu zählen zum Beispiel Lebensmittel- und Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Tierbedarfsmärkte sowie Weihnachtsbaumverkäufe. Baumärkte sind ebenfalls zu schließen. Sie können aber – wie alle Einzelhandelsgeschäfte – Abhol- und Lieferservices anbieten. Auch Abhol- und Lieferdienste der Gastronomie bleiben weiterhin möglich.
  • Ebenso schließen müssen sämtliche Freizeit- und Kultureinrichtungen. Es können auch keine Bücher in Bibliotheken zurückgegeben werden.
  • Fitnessstudios, Schwimmbäder und ähnliche Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Auch Sportanlagen sind zu schließen. Maßnahmen zur Erhaltung des Tierwohls bleiben unter Einhaltung der Hygienekonzepte und geltenden Schutzmaßnahmen gestattet.
  • Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und alle Dienstleistungen mit Körperkontakt dürfen ihre Dienste nicht mehr anbieten. Erlaubt bleiben medizinisch und pflegerisch notwendige Behandlungen wie Physio- und Ergotherapien und Logopädie sowie Podologie/Fußpflege.
  • Auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen Flächen, auf denen zu Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, dürfen Feuerwerkskörper nicht verwendet werden. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass der Verkauf von Pyrotechnik in diesem Jahr generell verboten werden soll.
  • Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken sind landesweit in der Öffentlichkeit untersagt.

Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen

  • Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen sollen zweimal wöchentlich auf eine Corona-Infektion getestet werden. Das Land stellt 1,3 Millionen Euro bereit, um das Personal in der Anwendung von sogenannten Antigen-Schnelltests zu schulen.
  • Bewohner*innen Alten- oder Pflegeheimen dürfen jeweils nur von zwei registrierten Personen besucht werden.
  • Diese Punkte gelten sinngemäß auch für Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung behinderter Menschen und stationären Gefährdetenhilfe.

Notbetreuung in den Kitas

  • Für die Angebote der Kindertagesbetreuung gilt ab Mittwoch ein Betretungsverbot. Es wird eine Notbetreuung geben für Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet oder alleinerziehend ist. Voraussetzung ist allerdings, dass keine Alternativbetreuung möglich ist. Auch Kinder, die einen heilpädagogischen Förderbedarf haben oder Sprachförderung benötigen, können die Einrichtungen besuchen. Gleiches gilt für Kinder, für die aus Kindeswohlaspekten eine Betreuung notwendig ist.

Veranstaltungen und Gottesdienste

  • Veranstaltungen sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt, zum Beispiel falls diese zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung notwendig sind.
  • An Versammlungen dürfen künftig maximal 100 Personen (draußen) beziehungsweise 50 Personen in geschlossenen Räumen teilnehmen.
  • Gottesdienste nach vorheriger Anmeldung mit maximal 50 Personen in Kirchen, außerhalb geschlossener Räumlichkeiten mit 100 Personen möglich. Gemeindegesang ist in keinem Fall möglich, während der gesamten Dauer der Gottesdienste müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.
  • An Bestattungen sowie Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen dürfen höchstens 25 Personen unter den Hygiene- und Abstandsauflagen teilnehmen.

Schulen

  • Außerschulische Bildungsangebote als Präsenzveranstaltung sind unzulässig.
  • Bereits zuvor hatte das Bildungsministerium darüber informiert, dass die Schulen ab dem 16.12.2020 geschlossen werden. Es wird dann nur noch ein Distanz-Lernangebot geben. Für Kinder aus den Jahrgangsstufen 1 bis 7, wird eine Notbetreuung angeboten. Es gelten dieselben Voraussetzungen wie für die Kindertageseinrichtungen. Die Landesregierung appelliert an alle Eltern, ihre Kinder wenn möglich schon ab sofort zuhause zu betreuen. Unaufschiebbare, abschlussrelevante Klausuren dürfen in dieser Woche noch geschrieben werden.

Bußgeld

Die Regeln sind zumeist bußgeldbewehrt entsprechend des gültigen Bußgeldkataloges. Die zuständigen Ordnungsbehörden werden von der Landespolizei im Rahmen des allgemeinen Aufgabenvollzugs unterstützt. Sie können darüber hinaus bei Bedarf Amtshilfe bei der Landespolizei zur Erhöhung der Kontrolldichte beantragen. Dazu wurde zwischen Land, Polizei und Kommunen ein entsprechendes Verfahren vereinbart. Anforderungen an die Bundespolizei werden über die zentrale Stelle (Lagezentrum) der Landespolizei koordiniert.

Zusammenhalten und Rücksicht nehmen

"Wir alle müssen jetzt gemeinsam daran arbeiten, die Ansteckungen wieder zu verringern. Das kann uns aber nur gelingen, wenn wir die geltenden Regeln ganz konsequent einhalten und uns ein weiteres Mal in Verzicht üben. So schwer das an der einen oder anderen Stelle auch sein mag", sagt Landrat Jan Peter Schröder.


Allgemeinverfügungen und weitere Informationen


Wir aktualisieren täglich von Montag bis Freitag immer gegen Nachmittag die Coronavirus-Fallzahlen.
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Hier finden Sie die Formulare für Reiserückkehrer*innen, für die Meldung von Kontaktpersonen, für die Meldung positiv getesteter Personen, für Fragen sowie für Anträge an das Gesundheitsamt.
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Für Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten gelten neue Regeln: Hier finden Sie aktuelle Informationen und das Online-Formular.


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Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs bietet Hilfe, Informationen und Kontaktmöglichkeiten an.
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Coronavirus-Hotline: +49 4551-951 9833

IMPF-HOTLINE DES LANDES:

0800 455 655 0

IMPF-TERMINE UND ANMELDUNG:

Impfportal des Landes

+++ Aktuell sind alle Termine vergeben. Alle Informationen dazu finden Sie auf dem Impfportal des Landes. Der Kreis und die Kommunen können keine Termine vergeben. +++


CORONAVIRUS-HOTLINE:

+49 4551-951 9833

  • Montag bis Donnerstag 9-16 Uhr
  • Freitag 9-12 Uhr

E-MAIL:

Infektionsschutz@segeberg.de

ONLINE-FORMULARE:

Bitte nutzen Sie für Meldungen, Fragen und Anträge zum Thema Coronavirus bevorzugt die hier verlinkten Online-Formulare.


BARRIEREFREIE INFOS:


Um die Telefonleitungen zu entlasten, nutzen Sie bitte die hier verlinkten Sonderrufnummern.

Bitte informieren Sie sich über die häufig gestellten Fragen und Antworten.

Zusammen gegen Corona: Informationen des Bundes zum Impfen.


WEITERE TELEFON-HOTLINES:

Kassenärztliche Vereinigung: 

  • 116117

Bundesgesundheitsministerium:

  • +49 30-346 465 100

Landesgesundheitsministerium:

  • +49 431-797 0000 1 (werktäglich 8-18 Uhr)

ALLE INFORMATIONEN:

www.segeberg.de/coronavirus


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