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06.08.2020

Acht Auszubildende und Anwärter*innen starten Karriere beim Kreis

Kreis Segeberg. Vier Kreisinspektoranwärter*innen, drei Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten und ein Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration sind in dieser Woche in ihre berufliche Karriere beim Kreis Segeberg gestartet. Die Jüngste im Nachwuchsteam ist 18 Jahre alt, die zwei Ältesten sind 37. Während einige bereits viele Jahre Berufserfahrung in völlig verschiedenen Bereichen gesammelt haben, stellten andere nach kurzer Zeit fest, dass das zunächst gewählte Studienfach doch nicht das Richtige für sie ist. In den kommenden drei Jahren haben alle nun das gleiche Ziel: Sie wollen Verwaltung lernen und verstehen und dabei Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.

Die obligatorische zweiwöchige Einführungsphase ist Corona bedingt in diesem Jahr anders als sonst. Statt im Bus den Kreis zu erkunden, sind die neuen Mitarbeiter*innen gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Martina Hoppe-Kohnert dieses Mal zu Fuß unterwegs, beispielsweise in den Außenstellen der Kreisverwaltung in Bad Segeberg. Darüber hinaus lernen die Azubis und Anwärter*innen in den kommenden Tagen die unterschiedlichen Fachbereiche kennen und erhalten eine Einführung in den Datenschutz sowie die EDV des Kreises. Im „Knigge für Azubis“ erfahren sie unter anderem, welche Kleidung angemessen ist und wie Telefongespräche entgegengenommen werden. Der Workshop „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ beleuchtet „ein wichtiges Thema, das junge Kolleg*innen stärken soll“, so Hoppe-Kohnert.

Vielfältige Aufgabengebiete

Nach Abschluss der Einführungsphase geht es für die Anwärter*innen zunächst für ein theoretisches Ausbildungsjahr an die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) nach Altenholz bei Kiel. Die Auszubildenden kommen dann in ihre ersten Fachdienst-Stationen. Das sind dieses Mal das „Infrastrukturelle Gebäudemanagement“, die „Finanzbuchhaltung“ und die „Wirtschaftliche und rechtliche Jugendhilfe“. Der Auszubildende zum Fachinformatiker wird im Fachdienst „Informations- und Kommunikationsmanagement“ ausgebildet. „Schon hier spiegelt sich die Vielfalt wider, die eine öffentliche Verwaltung zu bieten hat“, sagte Landrat Jan Peter Schröder während eines Kennenlerngesprächs. „Theoretisch kann jemand heute im Baurecht tätig sein und sich morgen auf eine Stelle im Jugendamt oder der Personalabteilung bewerben.“

Nele Spethmann, Sally Grunow, Elisa Wu und Andreas Schuhmann absolvieren in den kommenden drei Jahren ihre Ausbildung zum „Bachelor of Arts Public Administration“ im dualen Studium. Die Ausbildung gliedert sich in Praxis-Trimester in der Kreisverwaltung und in Theorie-Trimester an der Fachhochschule. Wenn die Student*innen in einem Jahr aus Altenholz zurückkommen, wechseln sich Praxis- und Theorietrimester ab.

Ausbildung in verschiedenen Fachdiensten

Die neuen Auszubildenden Alina Ahmetova, Birger Hinz und Annika Sprenger absolvieren ihre Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten. Diese dauert ebenfalls drei Jahre, kann jedoch bei guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Die Ausbildung findet in verschiedenen Fachdiensten statt. Zudem stehen Blockunterricht am Berufsbildungszentrum (BBZ) Bad Segeberg sowie ein Einführungs- und Abschlusslehrgang an der Verwaltungsakademie in Bordesholm auf dem Stundenplan.

Der Auszubildende Malte Reimers wird ebenfalls in drei Jahren zum „Fachinformatiker für Systemintegration“ im Blockunterricht in der Emil-Possehl-Schule in Lübeck ausgebildet. Seine Prüfungen legt er vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck ab.

Die neuen Auszubildenden und Anwärter*innen (von links): Elisa Wu, Andreas Schuhmann, Malte Reimers, Ausbildungsleiterin Martina Hoppe-Kohnert, Sally Grunow, Nele Spethmann, Alina Ahmetova, Annika Sprenger, Birger Hinz und Landrat Jan Peter Schröder.