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Neben einer regulären Beschäftigung oder Ausbildung gibt es weitere Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt, die unter Umständen zustimmungspflichtig sind. Eine Übersicht über die wichtigsten haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Hospitation

Der Hospitant ist Gast in einem Betrieb und erlangt als „Zuschauer“ einen Überblick über betriebliche Abläufe, ohne dabei selbst eine Arbeitsleistung zu erbringen. Er arbeitet also selbst nicht aktiv mit. Daher stellt eine Hospitation keine Beschäftigung dar, eine Zustimmung seitens Ausländerbehörde oder Bundesagentur für Arbeit ist daher nicht notwendig.

Praktikum

Ein Praktikum kann aus den unterschiedlichsten Gründen absolviert werden. Zum einen können bereits erworbene Kenntnisse vertieft werden. Es kann aber auch zur Eignungsfeststellung genutzt werden oder um zu prüfen, welche Kenntnisse noch erworben werden müssen, damit man in einem Beruf oder einem Unternehmen arbeiten kann. Außerdem besteht dadurch auch die Möglichkeit, den jeweiligen Betrieb näher kennenzulernen.

 Es gibt verschiedene Arten von Praktika, die je nach Art und Dauer zustimmungspflichtig sein können.

   1. Praktika zur Eignungsfeststellung/ Probebeschäftigung

Ziel:

  • Feststellung der Eignung für eine anschließende Beschäftigung im Betrieb
  • Aktive Mitarbeit, die angestrebte Tätigkeit wird tatsächlich probeweise verrichtet
  • dazu gehören auch die sogenannten „Schnupperpraktika“

 - Für diese Praktika ist die Zustimmung von Ausländerbehörde und Bundesagentur für Arbeit zwingend erforderlich! -

 

   2. Folgende Praktika, welche nicht dem gesetzlichen Mindestlohn unterliegen, bedürfen keiner Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit:

  • Pflichtpraktika im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums,
  • Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, die zur Orientierung für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums dienen,
  • ausbildungs- bzw. studienbegleitenden Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten sowie
  • Einstiegsqualifizierungen oder Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung

ABER: die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde ist notwendig

Bitte beachten Sie: Sofern Sie im Besitz einer Duldung sind und die Einschränkung "Erwerbstätigkeit nicht gestattet" auf der Duldung vermerkt ist, besteht keine Möglichkeit, eine Beschäftigung aufzunehmen, daher sind auch Praktika und andere Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt nicht möglich!

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Praktika für Flüchtlinge »
(PDF 110 kB)


Freiwilliges Ökologisches Jahr

In Schleswig-Holstein wird zusätzlich zum bereits existierenden Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) das Projekt „FÖJ mit Geflüchteten“ angeboten. Das ökologische Bildungsjahr dient der persönlichen und beruflichen Orientierung. Junge Menschen können in einer Einsatzstelle im praktischen Natur- und Umweltschutz sowie globalem Lernen und nachhaltiger Bildung praktisch mitarbeiten. Das FÖJ in Schleswig-Holstein findet in Vollzeit für die Dauer von möglichst 12 Monaten statt. Es gibt eine fachliche und pädagogische Begleitung in der Einsatzstelle.

Voraussetzungen für die Teilnahme am FÖJ:

  • ein Alter zwischen 18 – 26 Jahren
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache
  • ein Asylantrag wurde bereits gestellt
  • seit mindestens 3 Monaten in Deutschland
  • die Ausländerbehörde stimmt einem FÖJ zu

Chancen für Geflüchtete:

  • individuelles Bewerbungsverfahren (ohne Frist)
  • vertiefen der sprachlichen Kenntnisse / zusätzliche Sprachkurse sind möglich
  • berufliche und persönliche Orientierung
  • berufliche Erfahrung sammeln
  • Ausbildungs- und Studienvoraussetzungen verbessern
  • Arbeiten in einem Team mit gleichaltrigen Freiwilligen aus Deutschland
  • Teilnahme an Seminaren mit Gleichaltrigen aus der Einsatzstellenregion
  • neue Kontakte und Integration
  • Arbeitszeugnis, nach erfolgreicher Teilnahme

Weitere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr für Geflüchtete



Hinweis: Sobald Sie sich unsicher sind, ob es sich um ein Praktikum, eine Beschäftigung oder eine sonstige Maßnahme handelt und ob eine Zustimmung notwendig ist, wenden Sie sich bitte an die Ausländerbehörde

oder an die Bundesagentur für Arbeit