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Haus B Kreisverwaltung
28.05.2020

Michael Braasch aus Wilster ist neuer Bezirksschornsteinfeger in Norderstedt

Kreis Segeberg. Für den 36-Jährigen geht es direkt nach Pfingsten los. Er übernimmt ab dem 1. Juni 2020 den Bezirk Norderstedt II. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie hatte Michael Braasch zuvor zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bestellt.

Michael Braasch löst Niels Bodenstedt ab, der zum 1. April 2020 kurzfristig nach Itzehoe gewechselt war. Für den Übergang hatte Frank Irrgang aus Nahe den Bezirk Norderstedt II vertretungsweise weitergeführt.

„Ab sofort gibt es wieder einen festen Ansprechpartner für alle Fragen in diesem Bereich. Auch wenn Herr Braasch bisher im Kreis Segeberg noch nicht tätig war, bekommen die Einwohner*innen der Gemeinde Kayhude, sowie in Teilen der Stadt Norderstedt für die hoheitlichen Aufgaben einen engagierten neuen Bezirksschornsteinfeger“, ist sich Christine Schröder als zuständige Fachdienstleiterin des Kreisordnungsamtes sicher.

Michael Braasch wurde aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie üblich per Handschlag, aber dennoch zur gewissenhaften Erfüllung seiner neuen Berufspflichten verpflichtet.

Seine Kund*innen erreichen ihn wie folgt:

Bezirksschornsteinfeger Michael Braasch

Jürgen-Heitmann-Straße 29, 25554 Wilster

T: 04823-9226793

info@schornsteinfeger-MB.de

Sicherheit in Zeiten von Corona

Auch in Zeiten von Corona sind Schornsteinfeger*innen Garant*innen für Sicherheit. Die Kehr- und Messarbeiten sind wichtig für Sicherheit und Umweltschutz. Die Schornsteinfeger*innen sind aufgerufen, den nötigen Abstand zu den Kund*innen zu wahren.

Die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger*innen sind unabhängige Sachverständige. Sie müssen vor Inbetriebnahme neu errichteter oder geänderter feuerungstechnischer Anlagen deren Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit prüfen und bescheinigen, sofern nicht sie oder andere Angehörige ihres Betriebes diese verkauft oder eingebaut haben. Ebenso überwachen sie die Beseitigung festgestellter Mängel. Bei schweren Mängeln kann aus Sicherheitsgründen gegebenenfalls auch vorübergehend die weitere Nutzung einer Anlage bis zur Mängelbeseitigung untersagt werden, damit es zu keinen Personen- oder Sachschäden kommt.

Prüfungen so wichtig wie die KFZ-Hauptuntersuchung

Eine „Feuerstättenschau“ lässt sich zwar vorübergehend verschieben, ist aber dennoch erforderlich. Die Bezirksschornsteinfeger*innen müssen, ähnlich wie die KFZ-Sachverständigen bei der Hauptuntersuchung, sämtliche Anlagen in den Gebäuden ihres Bezirkes zweimal innerhalb von sieben Jahren persönlich in Augenschein nehmen. Nur so bleibt die Betriebs- und Brandsicherheit gewährleistet. Dabei ist unter anderem auch der Schadstoffausstoß von Festbrennstofffeuerstätten zu messen, um den Immissionsschutz zu gewährleisten. Statt einer Plakette wie beim KFZ erhalten Eigentümer*innen dann für alle Anlagen einen „Feuerstättenbescheid“. Dieser setzt fest, welche Arbeiten bis wann durchzuführen sind.

Übrigens: Die Bezirksschornsteinfeger*innen haben ein Auge darauf, dass notwendige Arbeiten tatsächlich ausgeführt werden. Die Eigentümer*innen bekommen einen Durchführungsnachweis, den sie unterschreiben. Damit bestätigen sie, dass die Arbeiten auch tatsächlich ausgeführt wurden. Diesen Nachweis müssen sie fristgerecht an die Bezirksschornsteinfeger*innen weiterleiten, wenn sie von Ihrem Wahlrecht zu einem oder einer anderen Schornsteinfeger*in Gebrauch machen. Kommen Eigentümer*innen diesen Pflichten nicht nach, riskieren sie ein (kostenpflichtiges) Einschreiten der Ordnungsbehörden. „Aber das“, so versichert Christine Schröder vom Kreisordnungsamt, „sind immer nur wenige Einzelfälle.“

Nähere Auskünfte gibt der Fachdienst Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten des Kreises Segeberg unter der Telefonnummer +49 4551-951 9298.

 

Kontakt

Kreis Segeberg

Robert Tschuschke

Stellvertretender Pressesprecher

E-Mail   Robert.Tschuschke@segeberg.de