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23.10.2020: Ausnahmeregelung: Vorerst keine Einschränkungen, auch wenn Wert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen überschritten wird

23.10.2020: Ausnahmeregelung: Vorerst keine Einschränkungen, auch wenn Wert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen überschritten wird...

23.10.2020: Ausnahmeregelung: Vorerst keine Einschränkungen, auch wenn Wert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen überschritten wird

Kreis Segeberg. Die Zahlen der Corona-Infektionen im Kreis Segeberg steigen weiter. „Wir gehen davon aus, den Schwellenwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen möglicherweise heute noch oder am Wochenende zu überschreiten“, sagte Landrat Jan Peter Schröder am Freitagnachmittag. Weitere Einschränkungen für die Kreisbürger*innen sind damit aber vorerst nicht verbunden. Der Grund ist ein Ausbruchsgeschehen in einem Alten- und Pflegeheim (APH) in Norderstedt, das als eingrenzbares Ereignis gilt und aktuell keine Auswirkungen auf die Bevölkerung hat. „Strengere Regeln für die gesamte Bevölkerung wären in diesem Fall nicht gerechtfertigt“, so Schröder.

In dem APH Steertpogghoff sind heute zwölf neue Infektionen bekannt geworden. Darunter zehn Bewohner*innen sowie zwei Mitarbeiter*innen, die aber beide nicht im Kreis Segeberg wohnen. Die komplette Einrichtung steht unter Quarantäne. Für Sonntag sind Tests aller Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen veranlasst. „Da es sich um ein einzelnes, gut eingrenzbares Ereignis handelt, haben Kreis und Gesundheitsministerium entschieden, die Anzahl dieser Fälle – also zehn – nicht in der Berechnung der allgemeinen Sieben-Tage-Inzidenz zu berücksichtigen“, erläutert Landrat Jan Peter Schröder. Das bedeutet, dass der eigentlich sonst maßgebliche Inzidenzwert, den das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht, immer abzüglich zehn Fälle betrachtet werden muss.

„Wenn wir den Inzidenzwert auch ohne die Infizierten des APH überschreiten, werden wir eine Allgemeinverfügung erlassen, die dann Auswirkungen für das gesamte Kreisgebiet mit sich bringen wird. Darüber informieren wir die Bürger*innen dann aktuell gesondert“, so Landrat Schröder.

„Der Ausbruch in dem Alten- und Pflegeheim zeigt aber, dass sich zunehmend wieder ältere Menschen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, mit dem Virus infizieren“, so der Landrat weiter. „Es ist meine Überzeugung, dass es unser aller Pflicht ist, bei unserem Verhalten nicht nur auf uns selbst zu gucken, sondern auch auf diejenigen, die darauf angewiesen sind, dass andere rücksichtsvoll sind.“

Kreisweit hat es seit gestern Nachmittag 26 nachgewiesene COVID-19-Neuinfektionen gegeben (Stand 23.10., 16 Uhr).

Dabei handelt es sich um:

  • Zehn Bewohner*innen des APH in Norderstedt
  • Eine*n Reiserückkehrer*in aus der Türkei
  • Sechs Kontaktpersonen zu positiven Fällen
  • Neun Personen mit unbekannter Infektionsquelle

Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis steigt damit auf 680. Wieder als genesen gelten 560 Menschen. Aktuell sind 113 Personen mit Corona infiziert.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 513 Personen, wieder aus dieser entlassen sind 2.463.

Drei Personen werden in einer Klinik versorgt, davon eine auf der Intensivstation.

Die Gesamtzahl der Verstorbenen an oder mit COVID-19 beträgt im Kreis Segeberg weiterhin sieben.

 

Kindertagesstätte in Norderstedt:

In einer Kindertagesstätte in Norderstedt hat sich eine Mitarbeiterin mit Corona infiziert. Sie wohnt in einem anderen Kreis. Nach aktuellem Stand wird für 30 Kinder und 30 weitere Mitarbeiter*innen eine Quarantäne angeordnet. Alle sollen Anfang nächster Woche getestet werden. Die Ermittlungen des Segeberger Infektionsschutzes dauern an.

Bei den zwei Kindergarten in Bad Segeberg gibt es keine neuen Sachstände.

Kontakt
Sabrina Müller
Pressesprecherin
E-Mail   Sabrina.Mueller@segeberg.de

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