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Kreisverwaltung Haus B_Keine offenen Sprechzeiten

Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen

Frei leben ohne Gewalt – NEIN! Zu Gewalt an Frauen. 

Aktionswoche Gewalt gegen Frauen

Auch in Pandemie-Zeiten setzen wir Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Fahnenaktion

Die Fahnen  „frei leben – ohne Gewalt“ vor dem Kreishaus und anderen öffentlichen Einrichtungen sollen die Aufmerksamkeit darauf richten, dass die Gewalt gegen Frauen immer noch stark in unserer Gesellschaft verbreitet ist - auch hier im Kreis Segeberg. Sie ist Ausdruck historischer gewachsener ungleicher Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern. Die ungleichen Machtverhältnisse haben Beherrschung und Diskriminierung der Frau durch den Mann gefördert und verhindert vollständige Gleichstellung (vergl. Istanbul-Konvention – Gesetz zu dem Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt)

Hinter dieser geschlechtsspezifischen Gewalt verbergen sich Taten wie Freiheitsentzug, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Genitalverstümmelung, wirtschaftliche Gewalt, psychische Gewalt. Und diese Taten finden meistens im sozialen und häuslichen Umfeld der Opfer statt.

Häusliche Gewalt

4.900 Menschen waren 2019 in Schleswig-Holstein Opfer von Partnerschaftsgewalt, darunter 3.900 Frauen. Dort, wo alle Menschen eigentlich eine sichere Zuflucht haben sollten – dem eigenen Zuhause und im eigenen sozialen Umfeld finden diese Gewalttaten statt.

Jedes Jahr um den 25. November herum tätigen wir selbst und unterstützen Aktionen, um den Fokus der Öffentlichkeit darauf zu lenken, dass hier in unserer Gesellschaft noch starker Handlungsbedarf vorhanden ist.

Wir Gleichstellungsbeauftragten sind aktiv in der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ zusammen mit den Schleswig-Holsteinischen Bäckereien.

Vertrauliche Spurensicherung

Gleichzeitig wollen wir auf das Projekt „Vertrauliche Spurensicherung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt“ in Schleswig-Holstein aufmerksam machen. Am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf sind Dr.med. Daniela Fröb, Antonia Fitzek und Dr.med. Julia Schädler die Ansprechpartnerinnen für Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt. Sie bieten ein niedrigschwelliges Untersuchungsangebot zur Sicherung von Tatspuren. Ziel ist es das Selbstbestimmungsrecht von Opfern sexualisierter Gewalt zu stärken. Mehr Informationen können Sie bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Frau Dagmar Höppner-Reher, erfragen.

Weitere Informationen

www.segeberg.de/gleichstellung