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Kindertagesbetreuung

CORONAVIRUS: KINDERTAGESEINRICHTUNGEN GESCHLOSSEN

Ab Montag, 16. März 2020, sind grundsätzlich die Kindertageseinrichtungen für eine Betreuung bis auf Weiteres geschlossen.

Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.

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KONTAKT SOZIALMINISTERIUM:

Für Fragen hat das Ministerium einen neuen Kontakt geschaffen: 

Buergerfragen.Coronavirus@sozmi.landsh.de.

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FRAGEN UND ANTWORTEN:

Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt:

Welche Berufsgruppen dürfen eine Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen in Anspruch nehmen?

Angebote der Notbetreuung sind Kindern von Eltern, bei denen mindestens ein Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastrukturen gem. § 10 der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein (SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung – SARS-CoV-2-BekämpfVO) in ihrer jeweils aktuell geltenden Fassung dringend tätig ist, oder Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden vorbehalten. Voraussetzung für die Notbetreuung in einer Kita ist, dass keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisiert werden kann. Die Eltern haben die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme und das Fehlen alternativer Betreuungsmöglichkeiten gegenüber der Einrichtung in geeigneter Weise zu dokumentieren.

Die Bereiche der im Zusammenhang mit der Notbetreuung zu berücksichtigenden kritischen Infrastrukturen sind abschließend definiert:

  1. Energie: Strom-, Gas- und Kraftstoffversorgung gemäß § 2 BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) vom 22. April 2016 (BGBl. I S. 958), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21. Juni 2017 (BGBl. I S. 1903),
  2. Wasser: Öffentliche Wasserversorgung und öffentliche Abwasserbeseitigung gemäß § 3 BSI-KritisV, Gewässerunterhaltung, Betrieb von Entwässerungsanlagen,
  3. Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel), einschließlich Zulieferung und Logistik, gemäß § 4 BSI-KritisV,
  4. Informationstechnik und Telekommunikation einschließlich der Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze gemäß § 5 BSI-KritisV,
  5. Gesundheit: Krankenhäuser, Rettungsdienst, ambulante, stationäre und teilstationäre Pflege, Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore, Sanitätsdienste der Bundeswehr gemäß § 6 BSI-KritisV, sowie die für den ordnungsgemäßen Betrieb einer stationären Pflegeeinrichtung erforderlichen Dienstleistungen (Nahrungsversorgung, Hauswirtschaft, Reinigung),
  6. Finanzen, Bargeldversorgung, Sozialtransfers gemäß § 7 BSI-KritisV,
  7. Transport und Verkehr, einschließlich der Logistik für die kritischen Infrastrukturen, öffentlicher Personennahverkehr, gemäß § 8 BSI-KritisV,
  8. Entsorgung, insbesondere Abfallentsorgung,
  9. Medien und Kultur: Risiko- und Krisenkommunikation,
  10. Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, insbesondere Regierung und Parlament, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz, Hochwasserschutz,
  11. In Schulen Tätige, soweit diese zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung sowie zur Durchführung der Abschlussprüfungen oder der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen eingesetzt werden; Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb; in Kindertageseinrichtungen Tätige, soweit diese zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung eingesetzt werden, sowie Kindertagespflegepersonen,
  12. Leistungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch, stationäre Gefährdetenhilfe, stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante sowie teilstationäre Angebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch.

Inwiefern der jeweilige Arbeitgeber nach den definierten Kriterien zur kritischen Infrastruktur gehört und inwiefern die konkrete Tätigkeit einer Person in einem zu dieser Infrastruktur zählenden Unternehmen dringend erforderlich ist, hängt von den Umständen jedes Einzelfalls ab.

Dabei sind in den genannten Bereichen die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant. Annexleistungen in diesen Bereichen (zum Beispiel eine Kantine in einem Energiebetrieb) fallen nicht unter die Kernaufgaben.

Eltern sollten verantwortungsvoll - gegebenenfalls in Abstimmung mit ihrem Arbeitgeber - selbst entscheiden, ob sie unter die genannten Kategorien fallen. Eine abschließende Definition ist nicht möglich.

Hier geht es zum Gesetzestext.


Wann darf ich mein Kind auch in die Kita/Hort geben, wenn ich nicht unter die genannten Ausnahmen falle, zum Beispiel weil es gerade eine krankheitsbedingt schwierige Betreuungssituation gibt?

Die Betretungsregelung ist in der Allgemeinverfügung abschließend geregelt. In der Notbetreuung werden demnach nur folgende Kinder aufgenommen:

  • Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden oder
  • Kinder, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und dieses Elternteil keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren kann.

Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.

Grundsätzlich kann eine Notbetreuung nur in dem Umfang in Anspruch genommen werden, in denen Eltern/Elternteile nachweislich ihrer Berufstätigkeit nachgehen müssen. Eine darüber hinaus gehende vertraglich vereinbarte Betreuungszeit kann nicht eingefordert werden. In der Tagespflege kann eine Ausnahme gelten, sofern die Betreuung von 5 Kindern nicht überschritten oder lediglich eine Notbetreuung angeboten wird.

Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.

Für alle anderen Kinder und Eltern gilt ein Betretungsverbot! (Informationen dazu gibt es hier.)

Kann in der Kita oder in der Kindertagespflegestelle aktuell eine Eingewöhnung stattfinden?

Der vom Land ergangene Erlass regelt explizit, dass die Neuaufnahme von Kindern, deren Eltern zur Inanspruchnahme der Notbetreuung berechtigt sind, zulässig ist. Die Durchführung einer Eingewöhnung ist also grundsätzlich möglich.

Sofern die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung vorliegen, sollte direkt mit der Einrichtung oder der Tagespflegestelle abgestimmt werden, ob und in welchem Umfang eine im Sinne des Kindeswohls gelingende Eingewöhnung konkret vor Ort umsetzbar ist. Im Ergebnis wird es darauf ankommen, ob im Rahmen der Notbetreuung die für eine Eingewöhnung in einer Einrichtung erforderlichen personellen Kapazitäten vorgehalten werden können und ob in diesem Fall – insbesondere unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten – die Vorgaben zu Hygiene und Kontaktminimierung eingehalten werden können.

In der Tagespflege ist darauf zu achten, dass nicht mehrere fremde Personen zur Eingewöhnung des Kindes gleichzeitig anwesend sind. Dies gilt auch für ältere Geschwisterkinder. Diese sollen zur Eingewöhnung nicht mitgebracht werden.

Wie muss der Nachweis zu den Berufsgruppen erfolgen?

Eine glaubhafte Aussage der Eltern ist grundsätzlich ausreichend. Es sind nur in zweifelhaften Fällen Arbeitsverträge oder Ähnliches vorzulegen.

Bei Bedarf können die Träger der Kindertageseinrichtungen vereinfachte Nachweisbögen“ verwenden.

Die Träger der Kindestageseinrichtungen sind verpflichtet, täglich eine Meldung über die in den Notfallgruppen zu betreuenden Kindern mit den jeweiligen Berufsgruppen vorzunehmen. Dafür stellt der Kreis Segeberg ab dem 16.3.2020 eine/n Ansprechpartner*in mit E-Mailadresse zur Verfügung.

Gibt es besondere Notgruppen?

Nein, die Kinder sollen in den originären Kinderbetreuungsmöglichkeiten (Kindertageseinrichtungen) untergebracht werden.

Eine Bündelung von Kindern durch Gruppenzusammenlegungen soll möglichst vermieden werden.

Dürfen die Außenbereiche der Kindertageseinrichtungen genutzt werden?

Die zur Einrichtung oder Tagespflegestelle gehörenden Außenspielflächen dürfen genutzt werden. Ebenso wie bei den ab 4. Mai wieder zu nutzenden öffentlichen Spielplätzen gilt auch hier eine besondere Einhaltungspflicht der Hygiene- und Abstandsregeln.

Werden die Elternbeiträge und das Essensgeld erstattet?

Die Erstattung der Elternbeiträge kann nicht pauschal beantwortet werden.

Grundsätzlich handelt es sich um höhere Gewalt, die eine Erstattung der Elternbeiträge ausschließt. Für eine konkrete Beurteilung sind aber die jeweiligen Satzungen der Kindertageseinrichtungen zu bewerten und können die Träger oder Städte und Gemeinden Entscheidungen treffen, dass eine Erstattung stattfindet.

Ebenfalls ist es denkbar, dass im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes eine Erstattung möglich ist. Allerdings ist auch hier zurzeit keine abschließende Aussage möglich. Bitte wenden Sie sich daher zur Klärung direkt an ihre Kindertageseinrichtung.

Das Essensgeld wird voraussichtlich erstattet werden.

Ist die Kindertagespflege auch davon betroffen?

Die Kindertagespflege ist derzeit nicht betroffen, sofern max. 5 Kinder (gleichzeitig) betreut werden.

Das Betreuungsverbot gilt nicht für die erlaubnispflichtige Kindertagespflege, wenn in diesem Rahmen maximal 5 fremde Kinder betreut werden. Ebenso nicht erfasst von dem Verbot sind die sonstigen Angebote der Kindertagespflege bei einer Betreuung von maximal 5 fremden Kindern.

Erlaubnispflichtig ist die Kindertagespflege dann, wenn die Betreuung von Kindern nach § 43 SGB VIII mehr als 15 Wochenstunden und länger als 3 Monate erfolgt (das ist die Kindertagespflege, die über den Kreis Segeberg gefördert wird; für diese erlaubnispflichtige Betreuung sind dann die Schulungen etc. notwendig und die Eltern müssen einen „Elternbeitrag“ zahlen).

Nicht erlaubnispflichtig ist eine Kindertagespflege, wenn weniger als 15 Wochenstunden betreut wird und ein kürzerer Zeitraum als 3 Monate vorliegt (das könnte zum Beispiel eine private Kindertagesbetreuung oder das Babysitting sein, wobei der Kreis Segeberg hier nicht beteiligt ist).

Eigene Kinder der Kindertagespflegepersonen zählen nicht mit zu der Anzahl „maximal 5 fremde Kinder“ und können somit zusätzlich betreut werden.

Neuaufnahmen sind seit dem 20. April 2020 wieder gestattet. Es sollen möglichst Kinder Berücksichtigung finden, deren Eltern im KRITIS-Bereich tätig sind. Sofern in der Kindertagespflege dann noch weitere Plätze unter Einhaltung der Vorgaben (nur 5 betreute Kinder!) frei sind, können diese auch an Kinder vergeben werden, die nicht unter die Notbetreuung fallen. Allerdings ist Platz-Sharing nicht erlaubt, weil tatsächlich immer nur dieselben 5 Kinder von einer Tagespflegeperson betreut werden dürfen.

Kinder, die bereits in einer Tagespflegestelle betreut werden, deren Bewilligung im Zeitraum ausläuft und deren Weiterbewilligung aber noch nicht abschließend vorliegt (weil beispielsweise der Kita-Platz erst später zur Verfügung steht), können weiterhin betreut werden.

Die Betreuung von Kindern in Rahmen einer Kooperation von zwei Kindertagespflegepersonen mit mehr als fünf fremden Kindern insgesamt in einem Gebäude sowie gemeinsam genutzten Neben- und Funktionsräumen ist nur unter strengen Auflagen erlaubt. Nämlich nur, wenn eine strikte Trennung der beiden Gruppen betreuter Kinder erfolgen kann (also in 2 getrennten Räumen) und die Nebenräume (Küche, Bad, Ruheraum und ggf. Außenflächen) nicht gleichzeitig genutzt werden. Kontakte der Kinder beider Gruppen, der Tagespflegepersonen oder auch der Eltern untereinander in Bring- oder Abholsituationen sind zu vermeiden.

In Fällen, in denen ein gültiger Betreuungsvertrag besteht, erfolgt vom Kreis Segeberg auch für die Kinder eine Vergütung an die Tagespflegeperson, die aufgrund der Schließung nicht aufgenommen werden dürfen.

Dabei orientiert sich der Kreis Segeberg an der gezahlten Vergütung vor der Schließung. Für eine konkrete Klärung erhalten die Tagespflegepersonen von den Vermittlungsstellen der Kindertagespflege zeitnah nähere Informationen.

Sollte eine Betreuung aus anderen „Corona-bedingten“ Rahmenbedingungen nicht möglich sein (zum Beispiel Arbeit in Dänemark), sollte ebenfalls eine Vergütung entsprechend erfolgen.

Bekommen die Eltern während der Schließung weiterhin Gehalt von ihrem Arbeitgeber?

Die Frage kann nicht pauschal beantwortet werden.

Generell sind Arbeitnehmer dafür verantwortlich, dass ihre Kinder betreut sind. Unter bestimmten Rahmenbedingungen kann sich ein Anspruch auf Lohnfortzahlung ergeben. Dies ist mit dem jeweiligen Arbeitgeber zu klären.

Andernfalls muss Urlaub, Zeitausgleich oder unbezahlter Urlaub beantragt werden.

Dürfen Kindertagespflegepersonen in dieser Zeit mehr als 5 Kinder aufnehmen?

Nein, auch übergangsweise ist es nicht erlaubt, mehr als 5 Kinder gleichzeitig aufzunehmen bzw. 10 verschiedene Kinder zu betreuen.

Tagespflege: Ich betreue im Zusammenschluss, allerdings in getrennten Räumen. Aber wir haben 2 Gruppen mit jeweils 5 Kindern. Ist das in Ordnung?

Die Betreuung von Kindern in Rahmen einer Kooperation von zwei Kindertagespflegepersonen mit mehr als fünf fremden Kindern insgesamt in einem Gebäude sowie gemeinsam genutzten Neben- und Funktionsräumen ist nur unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Allerdings nur dann, wenn eine strikte Trennung der beiden Gruppen betreuter Kinder erfolgen kann (also in 2 getrennten Räumen) und die Nebenräume (Küche, Bad, Ruheraum, Gemeinschaftsräume und ggf. Außenflächen) nicht gleichzeitig genutzt werden. Kontakte der Kinder beider Gruppen, der Tagespflegepersonen oder auch der Eltern untereinander in Bring- oder Abholsituationen sind zu vermeiden. Es sind in besonderem Maße die erhöhten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Es dürfen immer nur dieselben 5 Kinder pro Gruppe betreut werden. Dabei sollte, wenn notwendig, darauf geachtet werden, dass die Kinder von Eltern aus Bereichen der kritischen Infrastrukturen zuerst berücksichtigt werden, eben auch in der Tagespflege. Platz-Sharing ist nicht gestattet, sofern dann eine Gruppengröße von 5 Kindern überschritten wird.

Können Kinder ausgeschlossen werden, die krank sind?

Wenn Kinder Anzeichen für eine Corona-Erkrankung haben, sind diese verpflichtend von der Betreuung auszuschließen. Die Sorgeberechtigten haben infolge dessen unverzüglich die Verpflichtung, die Erkrankung zu klären.

Dürfen Eltern – wenn sie nicht zur Notfallgruppe gehören – eine private Kinderbetreuung in Anspruch nehmen?

Der Kreis Segeberg kann die Inanspruchnahme einer privaten Kinderbetreuung grundsätzlich nicht untersagen, solange diese nicht länger als 3 Monate andauert und in geringem Umfang (nicht mehr als 15 Wochenstunden) erfolgt.

Es sollten jedoch weiterhin soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Eine gebündelte private Betreuung für Kinder mehrerer Familien ist zu vermeiden.

Zum Schutz besonderer Personengruppen sollte es darüber hinaus vermieden werden, Risiko-Personengruppen in die Betreuung zu involvieren (zum Beispiel die Großeltern, sofern sie zu einer Risikogruppe gehören).

Für private Betreuungen erfolgt keine finanzielle Förderung durch den Kreis Segeberg.

Welche Betreuungszeiten gelten?

Für die Kinder der Tagespflege, die von dem Betretungsverbot ausgenommen sind, gelten grundsätzlich die üblichen, vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten, sofern die Kindertagespflegestelle nicht ausschließlich eine Notbetreuung anbietet.

Für Kinder in den Krippen, Kitas sowie im Hort gilt, dass lediglich Zeiten im dringend erforderlichen Rahmen in Anspruch genommen werden können.

Für alle anderen Kinder besteht auch weiterhin in den Einrichtungen und in der Kindertagespflege ein Betretungsverbot.

Darf die Kita-Leitung mich/das Kind wieder nach Hause schicken?

Ja! Es ist ein Betretungsverbot ausgesprochen, welches einzuhalten ist. Die Personengruppe, für die davon abweichend die Notbetreuung möglich ist, ist in der Allgemeinverfügung klar geregelt. Demnach ist es nur Eltern erlaubt, ihre Kinder in die Kita bzw. den Hort zu geben, wenn Eltern/Elternteile in Bereichen der kritischen Infrastrukturen nach dieser Verfügung arbeiten oder für berufstätige Alleinerziehende und diese Eltern keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können. Die Bereiche sind abschließend definiert.

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HINWEIS ZUR QUARANTÄNE UND ENTSCHÄDIGUNG

Eine derartige Maßnahme stellt einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte des Betroffenen dar. Aus diesem Grund ist in § 56 Infektionsschutzgesetz geregelt, dass eine Entschädigung in Geld erhält, wer als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einen Verdienstausfall erleidet, wobei Arbeitnehmern für die Dauer von sechs Wochen die Entschädigung vom Arbeitgeber auszuzahlen ist.

Wichtig ist, dass der Antrag auf Entschädigung (auch des Arbeitgebers) innerhalb von drei Monaten an das Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein zu stellen ist.

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23.03.2020: Folge der Corona-Pandemie: Kabinett beschließt kommunale Hilfen für Erstattung von Kita-Elternbeiträgen und Verschiebung der KiTa-Reform

KIEL. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation der Eindämmung des Corona-Virus sind auch Entscheidungen im Bereich der Kindertagesbetreuung getroffen worden.  

In einer Kabinettssitzung am vergangenen Samstag (21.03) hat sich die Landesregierung als eine weitere Konsequenz aus der derzeitigen Situation auf zwei kurzfristige Maßnahmen verständigt:  

1.           Das Land wird 50 Mio. Euro für die Erstattung der Elternbeiträge in Folge der derzeit ausgesetzten Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zur Verfügung stellen.

2.           Das In-Kraft-Treten des im Dezember 2019 beschlossenen Kita-Reform-Gesetzes wird auf 01.01.2021 verschoben (bislang sollte das Gesetz mit dem neuen Kita-Jahr am 01.08.2020 in Kraft treten.)  

Das Sozialministerium wird nun in Gespräche mit den Kommunen eintreten und erörtern, wie ein praktikabler Weg zur Umsetzung beider Maßnahmen ausgestaltet werden kann. Dabei ist es der Landesregierung sehr wichtig, einzelne Reformziele, wie beispielsweise Elternentlastung durch einen Beitragsdeckel, trotz der zeitlichen Verschiebung der Gesamtreform wie geplant zum 1. August 2020 umzusetzen.  

Minister Garg betont: „Wir befinden uns derzeit in einer Situation, die nicht nur viele Menschen beruflich als auch privat vor große Herausforderungen stellt. Notwendige Entscheidung zur Umsetzung der Kitareform können in den Kommunen vor Ort derzeit nicht getroffen werden. Die Signale, die uns in der letzten Woche erreichten, haben wir daher auch sehr ernst genommen. Ein Festhalten am 1. August 2020 würde Kommunen und Einrichtungen vor eine nicht zu bewältigende zeitliche Herausforderung stellen, daher geben wir den Akteuren vor Ort mehr Zeit.“  

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel   |  Fax 0431 988-1977  |  E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de  |  Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk[Text1][Ueberschrift2]

 


Kindertagespflege - Allgemeine Informationen zur Umstellung des Auszahlungsverfahrens

Alle Informationen finden Sie in dem Merkblatt zur Tagespflegerichtlinie:

Merkblatt zur Tagespflegesatzung »
(PDF 33 kB)

Satzung zur Förderung von Kindern in Tagespflege »
(PDF 4,8 MB)

Das vollständige Antragsformular finden Sie hier.

Antrag auf Gewährung einer laufenden Geldleistung für Kindertagespflege gemaß § 23 SGB VIII »
(PDF 3,9 MB)

Kindertagespflege im Kreis Segeberg - Folge- und/oder Änderungsantrag »
(PDF 90 kB)


Bitte beachten Sie die Förderungsmöglichkeiten und den jeweils richtigen Ansprechpartner: örtliches Sozialamt oder Kreisjugendamt

Haben Sie grundsätzliche Fragen zur Tagespflege, so wenden Sie sich bitte an die für Ihren Wohnort zuständige Vermittlungsstelle laut der beigefügten Übersicht:

Kindertagespflege im Kreis Segeberg - Ansprechpartner/innen »
(PDF 149 kB)

Kindertageseinrichtungen

Liste aller Kitas im Kreis Segeberg »
(XLSX 111 kB)

Satzung des Kreises Segeberg zur Bildung einer Sozialstaffel für die Teilnehmerbeiträge oder Gebühren in Kindertageseinrichtungen »
(PDF 2,9 MB)

Merkblatt für Eltern zur Ermäßigung von Teilnahmebeiträgen in Kindertageseinrichtungen »
(PDF 88 kB)

Antrag auf Ermäßigung des Teilnahmebeitrages in Kindertageseinrichtungen »
(PDF 64 kB)

Richtlinie des Kreises Segeberg für die Betriebskostenförderung von Kindertageseinrichtungen »
(PDF 120 kB)

Richtlinie Sprachförderung 2014 »
(PDF 60 kB)

Richtlinie des Kreises Segeberg für die Förderung der pädagogischen Fachberatung in Kindertageseinrichtungen »
(PDF 94 kB)

Richtlinie des Kreises Segeberg für die Förderung der Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen »
(PDF 93 kB)

 

Kindertagesbetreuung

Kita-Bedarfsplan 2018/2019 »
(PDF 5,7 MB)

Kita-Bedarfsplan_2017_2018 »
(PDF 4,9 MB)

Kita-Bedarfsplan 2016/2017 »
(PDF 4,9 MB)

Kita-Bedarfsplan 2015 »
(PDF 6,4 MB)

Kita-Bedarfsplan 2014 »
(PDF 4,3 MB)

Kita-Bedarfsplan 2013 »
(PDF 4,5 MB)

Kita-Bedarfsplan 2012 »
(PDF 5,5 MB)

Kita-Bedarfsplan 2011 »
(PDF 1,7 MB)

Coronavirus-Seite


HINWEIS ZUR QUARANTÄNE UND ENTSCHÄDIGUNG:

Mehr Informationen finden Sie hier.


Coronavirus-Hotline: +49 4551-951 9833

+49 4551-951 9833

Falls Sie das Gefühl haben, dass Sie sich möglicherweise angesteckt haben, melden Sie sich gerne bei der Telefon-Hotline des Infektionsschutzes des Kreises Segeberg.

Erreichbarkeit der Telefon-Hotline des Infektionsschutzes des Kreises Segeberg:

  • Montag bis Donnerstag

9-16 Uhr

  • Freitag

9-14 Uhr

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  • 116117

Allgemeines Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:

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  • +49 431-797 0000 1 (werktäglich von 8-18 Uhr)

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