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Kreisverwaltung Haus B_Keine offenen Sprechzeiten

Informationen zum Coronavirus

COVID-19-FÄLLE IM KREIS SEGEBERG: 63

(Labordiagnostisch bestätigt; 6 von 63 sind wieder genesen und aus der Quarantäne entlassen; Stand 27.03.2020.)

ALLE INHALTE:

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Pfeil_rot

Bleiben Sie zuhause!

EINDRINGLICHER APPELL DES LANDRATS AN ALLE EINWOHNER*INNEN:

Jan Peter Schröder

Kreis Segeberg. Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern, arbeiten darf man gerade sowieso nicht, die Schule ist dicht, also warum nicht mit ein paar Leuten treffen und den Auftakt des Frühlings genießen? Dazu ein ganz klares „Nein!“ von Landrat Jan Peter Schröder, der alle Einwohner*innen des Kreises eindringlich auffordert, in den nächsten Wochen zuhause zu bleiben und dort auch keine Gäste zu empfangen – egal wie schön das Wetter ist, egal wie viel freie Zeit man gerade hat, egal wie lange man die beste Freundin nicht gesehen hat und egal wie sehr man sich in den eigenen vier Wänden langweilt. Umsicht und Weitsicht erwartet er dabei auch und vor allem von Jugendlichen, denn es gehe um nicht mehr oder weniger als das Leben ihrer Großeltern.

„Ich weiß natürlich, dass die Verbote, die wir in den vergangenen Tagen verhängt haben, eine drastische Einschränkung für jede und jeden von uns bedeuten. Und glauben Sie mir: Wüssten wir einen anderen Weg, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen – wir würden ihn gehen. Doch so schwer Sie die Maßnahmen ganz persönlich auch treffen: Denken Sie immer auch an die, die besonders schwer erkranken können oder – das muss ich leider so sagen – auch daran sterben werden. Wir wissen alle, dass das Virus weitere Menschenleben kosten wird, auch bei uns im Kreis Segeberg. Davor darf niemand die Augen verschließen.

Was oftmals wie ein dummer Spruch daherkommt, ist in unserer aktuellen Lage wortwörtlich zu nehmen: Jede und jeder Einzelne zählt, wenn es darum geht, die Zahl der Schwerkranken und Toten möglichst gering zu halten. Je weniger wir uns begegnen, desto weniger Möglichkeiten hat das Virus, sich zu verbreiten, und desto eher können wir zu unserem gewohnten Alltag zurückkehren. Bis dahin aber gilt es, jegliche Kontakte zu Freunden und Freundinnen, Bekannten, Nachbarn, Arbeitskollegen und -kolleginnen sowie auch zu Fremden zu vermeiden. Halten Sie sich in Supermärkten nicht länger als notwendig auf, halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen, Husten und Niesen sie in Ihre Armbeuge und vor allem: Treffen Sie sich in dieser schwierigen Zeit, von der im Moment noch niemand weiß, wann sie vorbei sein wird und was uns allen noch bevorsteht, nicht zum Spaß oder aus Langeweile mit anderen Menschen! Weder drinnen noch draußen.

Wir werden wieder Spaß haben und das Leben genießen können, aber jetzt ist dafür kein Platz in dieser Welt. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als darum, unser altes Leben zurückzubekommen. Das aber funktioniert nur, wenn auch der Letzte und die Letzte endlich begreifen, dass das alles kein Spiel oder politische Willkür ist, sondern blanker Ernst. Egoismus, Gleichgültigkeit, Besserwisserei, blöde Sprüche und – verzeihen Sie die Wortwahl – schwachsinnige Corona-Partys sind im Moment schlichtweg das Allerletzte. Wir dürfen unsere Mediziner*innen und Pflegekräfte nicht an die Grenzen des Machbaren bringen, denn damit riskieren wir den Tod Hunderttausender.

Wer also nicht will, dass die 75-jährige Nachbarin, der chronisch kranke Freund oder gar die eigene Oma stirbt, der bleibt ab jetzt zuhause und verlässt Haus oder Wohnung nur noch zum Arbeiten oder kurz zum Einkaufen“, so der deutliche Appell des Landrats.

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CORONAVIRUS-HOTLINE: +49 4551-951 9833

Erreichbarkeit:

  • Montag bis Donnerstag 9-16 Uhr
  • Freitag 9-14 Uhr

TELEFONZENTRALE: +49 4551-951 0

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VIELE ANRUFE UND E-MAILS:

Sie erreichen uns jetzt auch über Sonderrufnummern. Viele Menschen rufen zurzeit in der Kreisverwaltung an. Um die Telefonleitungen zu entlasten,

nutzen Sie bitte die hier verlinkten Sonderrufnummern.

Bitte informieren Sie sich zuerst über die

häufig gestellten Fragen und Antworten.

Vielleicht ist ja Ihre Frage mit dabei.

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KREISVERWALTUNG NUR TELEFONISCH UND PER MAIL ERREICHBAR:

Die Kreisverwaltung ist nur eingeschränkt erreichbar.

Aufgrund der aktuellen Situation und als Vorsichtsmaßnahme finden keine offenen Sprechzeiten mehr statt. Nur bei zwingenden und unabweisbaren Gründen erhalten Bürger*innen im Einzelfall einen vorher abgestimmten Termin. Alle anderen Termine entfallen.

Von dieser Maßnahme sind auch häufig besuchte Bereiche betroffen:

  • Ausländerbehörde

    • Bei der Ausländerbehörde entfallen alle Termine. Antragssteller*innen werden über das weitere Vorgehen informiert. Formulare werden per Post zugestellt und können bei der Kreisverwaltung am Haupteingang in den Briefkasten geworfen werden.
Wir bitten Sie um Verständnis. Falls Sie sich dennoch mit einer Beschwerde an uns wenden wollen, können Sie eine Mail an folgende E-Mail-Adresse schicken:

Kritik-Anregungen@segeberg.de.

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FÜR ELTERN: Fragen und Antworten zur Kindertagesbetreuung finden Sie hier.

Die Regelungen gelten bis auf Weiteres. Sie sollen einer Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich eindämmen, verlangsamen und die Infektionsketten unterbrechen. Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise.

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WICHTIGE HYGIENEMAßNAHMEN

Von weiteren Fällen ist nach derzeitigen Erkenntnissen über das Virus auszugehen. Helfen Sie mit, durch angemessene Hygienemaßnahmen eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu gehören:

  • Handhygiene (regelmäßiges, richtiges Händewaschen),
  • sich nicht ins Gesicht zu fassen,
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (oder Armbeuge)
  • und grundsätzlich Abstand halten zu kranken Personen.

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ALLE LANDESVERORDNUNGEN UND ERLASSE ZUM CORONAVIRUS

Die Informationen finden Sie auf der Seite des Landes Schleswig-Holstein.

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ALLGEMEINVERFÜGUNG DES KREISES SEGEBERG ÜBER MAßNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DER AUSBREITUNG DES NEUARTIGEN CORONAVIRUS

Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg vom 23.03.2020 »
(PDF 5,8 MB)

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ALLGEMEINVERFÜGUNG DES KREISES SEGEBERG ÜBER MAßNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DER AUSBREITUNG DES NEUARTIGEN CORONAVIRUS

Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg vom 20.03.2020 »
(PDF 6 MB)

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ALLGEMEINVERFÜGUNG DES KREISES SEGEBERG ÜBER DIE ÖFFNUNG VON BESTIMMTEN VERKAUFSSTELLEN AN SONNTAGEN

Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg über die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen an Sonntagen vom 25.03.2020 »
(PDF 1,1 MB)

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ALLGEMEINVERFÜGUNG DES KREISES SEGEBERG ÜBER MAßNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DER AUSBREITUNG DES NEUARTIGEN CORONAVIRUS

Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg vom 17.03.2020 »
(PDF 5,5 MB)

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ZUM VERBOT UND ZUR BESCHRÄNKUNG VON ANGEBOTEN IN KUR- UND REHAEINRICHTUNGEN SOWIE IN TEILSTATIONÄREN PFLEGEEINRICHTUNGEN

Allgemeinverfügung zum Verbot von Angeboten in Kur- und Rehaeinrichtungen »
(PDF 1,6 MB)

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ZUM VERBOT UND ZUR BESCHRÄNKUNG VON KONTAKTEN IN BESONDEREN ÖFFENTLICHEN BEREICHEN

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus hat der Kreis Segeberg am 15.03.2020 eine Allgemeinverfügung zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen erlassen. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Maßnahmenpaket, das sämtliche Bereiche des täglichen Lebens betrifft.

Allgemeinverfügung zum Verbot von Kontakten »
(PDF 5,1 MB)

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ZUM VERBOT ÖFFENTLICHER VERANSTALTUNGEN

An dieser Stelle informieren wir Sie über die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg vom 12.03.2020 zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen auf dem Gebiet des Kreises Segeberg und zu weiteren Maßnahmen in Zusammenhang mit Veranstaltungen.

Allgemeinverfügung zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen »
(PDF 2,1 MB)

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CORONAVIRUS IM KREIS: AKTUELLE MELDUNGEN

Alle wichtigen Meldungen seit dem 28.02.2020 auf einen Blick:

27.03.2020: COVID-19: Acht weitere Fälle im Kreis Segeberg...

27.03.2020: COVID-19: Acht weitere Fälle im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es acht weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl aller bisher Infizierten steigt damit auf 63.

Bei einer Person handelt es sich um eine*n Reiserückkehrer*in, eine weitere Person ist Kontaktperson eines Infizierten eines anderen Bundeslandes, bei drei Personen ist die Infektionsquelle unbekannt und bei den drei übrigen Personen ermittelt der Infektionsschutz aktuell noch. Die Kontaktpersonen, die bereits ermittelt werden konnten, sind informiert und in Quarantäne.

Wieder genesen und damit aus der Quarantäne entlassen sind im Kreis Segeberg aktuell sechs Menschen.

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Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail Sabrina.Mueller@segeberg.de

27.03.2020: Lieferservice statt Schließung: Wahlstedter Tafelkundinnen und -kunden erhalten in Zeiten von Corona weiterhin Lebensmittel...

27.03.2020: Lieferservice statt Schließung: Wahlstedter Tafelkundinnen und -kunden erhalten in Zeiten von Corona weiterhin Lebensmittel

Kreis Segeberg. Um eine komplette Schließung der Tafel in Wahlstedt zu verhindern, haben das Familienzentrum und die Kirchengemeinde Wahlstedt sowie die Kreis-Mitarbeiterinnen des Kita-Einstiegs-Projekts in dieser Woche damit begonnen, allen Kundinnen und Kunden Lebensmittel kostenfrei nach Hause zu liefern. „Wir haben große Dankbarkeit gespürt“, sagt Dagmar Kristoffersen von der Fachstelle Kinderschutz und Qualitätsentwicklung beim Kreis. Viele fühlten sich im Moment einsam und es sei eine große Freude für sie gewesen, in dieser Zeit zumindest einmal kurz mit einem Helfer oder eine Helferin sprechen zu können – wenn auch auf Distanz.

„Da es in Wahlstedt eine gute Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Institution gibt, war nach kurzen Gesprächen zwischen Tafel, Familienzentrum, Kita-Einstieg und Kirchengemeinde klar, dass wir die Tafelkundinnen und -kunden jetzt nicht alleine lassen dürfen“, so Leiter Günther Klingner vom Familienzentrum. Klar sei jedoch auch, dass sich alle an die aktuell geltenden Hygieneregeln halten müssten.

Derzeit werden in Wahlstedt 60 Haushalte beliefert. Die Verteilung läuft immer mittwochs mit Bussen von Lebenshilfe und Kirchengemeinde sowie Privatautos. Die zwölf Helfer*innen kommen zu unterschiedlichen Zeiten, damit sie sich nicht begegnen, packen die Lebensmittel im Freien in Kisten zusammen und beladen dann die Fahrzeuge. Bei allen Tätigkeiten tragen sie Handschuhe. Vor Ort klingeln sie an der Haustür und bitten die Kunden und Kundinnen, mit Tüten oder Beuteln ins Freie zu kommen, um die Lebensmittel aus der Kiste darin zu verstauen. „Dabei wird selbstverständlich auf einen ausreichenden Abstand zwischen allen Beteiligten geachtet“, sagt Sigrid Beier von der Tafel. Sobald die Kisten ausgeräumt sind, nehmen die Helfer*innen sie wieder mit und fahren weiter.

Wie vorher auch, kommen die Lebensmittel von Geschäften aus der Umgebung. Zu den gespendeten Artikeln gehören unter anderem Konservendosen, Kartoffeln, frisches Gemüse, Milchprodukte, Süßigkeiten – alles was demnächst das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreitet.

 „Die Belieferten waren sehr gerührt und dankbar für diese Hilfe“, sagt Günther Klingner. Gerade zum Ende des Monats sei das Geld bei vielen knapp. „Die meisten wären gerne selber zur Ausgabestelle gekommen, da sie sich dort oft mit anderen austauschen. Aber sie wissen, dass dies aktuell leider nicht möglich ist.“

Aktion: Kinder können Osterkörbchen basteln

Gemeinsam mit dem Familienzentrum Wahlstedt ruft der Kreis Segeberg Kinder aus Wahlstedt dazu auf, kleine Osterkörbchen zu basteln und diese bis kommenden Mittwochmorgen, 1. April, vor das Pastorat in der Segeberger Straße 40 in Wahlstedt zu stellen. „Wir wollen den Tafelkundinnen und -kunden dann am nächsten Mittwoch zu ihren Lebensmitteln ein kleines Osterkörbchen stellen“, sagt Dagmar Kristoffersen. Gern könnten die Kinder auch einen kleinen Brief beilegen

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Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail   Sabrina.Mueller@segeberg.de

26.03.2020: COVID-19: Sieben weitere Fälle im Kreis Segeberg...

26.03.2020: COVID-19: Sieben weitere Fälle im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es sieben weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 55.

Bei einer Person konnte die Infektionsquelle ermittelt werden, bei den übrigen ist sie unklar. Alle Kontaktpersonen sind bereits ermittelt und abgesondert.

Wieder genesen und damit aus der Quarantäne entlassen sind im Kreis Segeberg
aktuell vier Menschen.

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Kreis Segeberg
Sabrina Müller
Pressesprecherin
E-Mail Sabrina.Mueller@segeberg.de

25.03.2020: COVID-19: Fünf weitere Fälle im Kreis Segeberg...

25.03.2020: COVID-19: Fünf weitere Fälle im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es fünf weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 48.

Bei einer Person handelt es sich um eine*n Reiserückkehrer*in aus einem Risikogebiet. Die wenigen Kontaktpersonen sind bereits alle ermittelt und abgesondert.

Drei weitere Infizierte sind Kontaktpersonen bereits bestätigter Fälle. Die Kontaktpersonen der neuen Fälle sind überschaubar, bereits ermittelt und in Quarantäne.

Bei der fünften Person ist die Infektionsquelle unbekannt. Die rund zehn Kontaktpersonen sind bereits bzw. werden aktuell vom Infektionsschutz ermittelt und abgesondert.

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Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail Sabrina.Mueller@segeberg.de

25.03.2020: COVID-19: Apotheken und Tankstellen dürfen nun auch an Feiertagen öffnen...

25.03.2020: COVID-19: Apotheken und Tankstellen dürfen nun auch an Feiertagen öffnen

Kreis Segeberg. Die Allgemeinverfügung des Landrates über die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen wurde erneuert. 

Bereits verfügt ist, dass folgende Verkaufsstellen abweichend vom Ladenöffnungszeitengesetz des Landes Schleswig-Holstein an Sonntagen von 11 bis 17 Uhr für den Kundenverkehr geöffnet sein dürfen: Einzelhandel für Lebens und Futtermittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Drogerien, Poststellen, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau und Tierbedarfsmärkte, Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) und der Großhandel. An gesetzlichen Feiertagen ist die Öffnung für diese Verkaufsstellen nicht gestattet. Das bedeutet konkret, die Verkaufsstellen dürfen am Karfreitag und am Ostermontag nicht öffnen, wohl aber am Ostersonntag.

Neu ist nun, dass Apotheken und Tankstellen an Sonn- und Feiertagen ganztägig für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden und Kundinnen geöffnet sein können. Apotheken haben die Möglichkeit, an allen Sonn- und Feiertagen zu öffnen. Für Apotheken und Tankstellen ist somit die Öffnung an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gestattet.

„Wir wollen Kundinnen und Kunden mit dieser vergrößerten Zeitspanne die Möglichkeit geben, die notwendigen Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs einkaufen zu können. Gleichzeitig wollen wir verhindern, dass zu viele Menschen zur selben Zeit am selben Ort sind“, sagt Landrat Jan Peter Schröder. Dies diene der erforderlichen Kontaktreduzierung im Hinblick auf die Verbreitung von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus.

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Kreis Segeberg
Sabrina Müller
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Tel. 04551 / 951-9207
E-Mail Sabrina.Mueller@segeberg.de

24.03.2020: COVID-19: Neun weitere Fälle im Kreis Segeberg...

24.03.2020: COVID-19: Neun weitere Fälle im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es neun weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 43.

Bei sechs Personen handelt es sich um Reiserückkehrer*innen, teilweise aus Risikogebieten. Insgesamt handelt es sich um eine überschaubare Menge an Kontakten. Alle Kontaktpersonen sind bereits ermittelt. Wo notwendig, hat der Infektionsschutz eine Absonderung angeordnet.

Die weiteren drei Fälle waren bereits in angeordneter Quarantäne, da es sich um Kontaktpersonen zu bestätigten Coronavirus-Fällen handelt. Weitere Kontaktpersonen wie Familienmitglieder, die im selben Haushalt leben, sind ermittelt und nun ebenfalls in Quarantäne.


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Kreis Segeberg
Sabrina Müller
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E-Mail Sabrina.Mueller@segeberg.de

24.03.2020: Integreat-App hilft in Zeiten von Corona...

24.03.2020: Integreat-App hilft in Zeiten von Corona

24.03.2020 Integreat-App hilft in Zeiten von Corona.pdf »
(PDF 322 kB)

24.03.2020: Frühe Hilfen: Tipps und Unterstützung für Eltern auch in Zeiten des Corona-Virus...

24.03.2020: Frühe Hilfen: Tipps und Unterstützung für Eltern auch in Zeiten des Corona-Virus

24.03.2020: Frühe Hilfen: Tipps und Unterstützung für Eltern auch in Zeiten des Corona-Virus »
(PDF 331 kB)

24.03.2020: COVID-19: Liste zeigt auf, welche Geschäfte und Dienstleister noch geöffnet haben dürfen...

24.03.2020: COVID-19: Liste zeigt auf, welche Geschäfte und Dienstleister noch geöffnet haben dürfen

Pressemitteilung vom 24.03.20: Positivliste Berufe und Tätigkeiten »
(PDF 325 kB)

23.03.2020: COVID-19: Allgemeinverfügung weiter präzisiert – Private Zusammenkünfte nun gänzlich untersagt...

23.03.2020: COVID-19: Allgemeinverfügung weiter präzisiert – Private Zusammenkünfte nun gänzlich untersagt...


Kreis Segeberg. Im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat die schleswig-holsteinische Landesregierung die Einschränkungen für die Bevölkerung am heutigen Montag weiter präzisiert. Der Kreis Segeberg hat die Regelungen in einer neuen Allgemeinverfügung umgesetzt. Sie tritt heute in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, 19. April. Eine Verlängerung ist möglich.

Die neuen Festlegungen im Überblick:

• Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dabei sind die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich.

• Sitzungen von staatlichen und kommunalen Gremien (Sitzungen der Stadt- und Gemeindevertretungen, des Kreistags sowie der Amtsausschüsse und der Verbandsversammlungen kommunaler Zweckverbände) sind unter Beachtung der Hygienehinweise des Robert-Koch-Institutes gestattet. Allerdings sind sie auf das unbedingt Erforderliche zu beschränken. Für diese Sitzungen gelten keine räumlichen Zutrittsbeschränkungen, sodass sie bei Bedarf auch unter anderem in Sporthallen, Räumen in Schulen sowie in Gaststätten durchgeführt werden können. Speisen oder Getränke dürfen nicht serviert werden.

• Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fallen die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr sowie der Aufenthalt an einer Arbeitsstätte.

• Private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Grillabende oder ähnliche Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch in Wohnungen, auf Privatgrundstücken und in privaten Einrichtungen. Die Kontakte zu anderen Personen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

• Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Massagesalons oder Kosmetikstudios müssen schließen. Ausnahmen gibt es für medizinische Anwendungen.

Nach Infektionsschutzgesetz sind Verstöße gegen die Allgemeinverfügung, Quarantäneanordnungen und Veranstaltungsverbote Straftaten, die von der Polizei verfolgt und an die Staatsanwaltschaft abgegeben werden. Im Falle einer Verurteilung können Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe drohen. „Ich bitte daher nochmals alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises, sich in Ihrem eigenen Interesse, aber vor allem auch im Interesse der Vorerkrankten und Älteren, an die Regelungen zu halten – egal ob jung oder alt“, so Landrat Jan Peter Schröder.

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Kreis Segeberg
Sabrina Müller
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23.03.2020: COVID-19: Vier weitere Fälle im Kreis Segeberg...

23.03.2020: COVID-19: Vier weitere Fälle im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es vier weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 34.

Bei zwei Personen handelt es sich um Reiserückkehrer*innen mit wenigen Kontaktpersonen, die der Infektionsschutz bereits alle ermittelt und abgesondert hat.

Bei zwei weiteren Personen ist die Infektionsquelle unklar. Beide sind in häuslicher Isolation. Kontaktpersonen gab es keine.

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22.03.2020: COVID-19: Ein weiterer Fall im Kreis...

22.03.2020: COVID-19: Ein weiterer Fall im Kreis

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es einen weiteren labordiagnostisch bestätigten COVID-19-Fall. Die Gesamtzahl steigt damit auf 30. 

Der Ansteckungsweg der Person ist nicht bekannt. Es gibt nur wenige Kontaktpersonen, die bereits ermittelt und informiert wurden bzw. werden.

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21.03.2020: COVID-19: Zwei weitere Fälle im Kreis...

21.03.2020: COVID-19: Zwei weitere Fälle im Kreis

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es zwei weitere labordiagnostischbestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt damit auf 29. Bei einer Person handelt es sich um eine*n Reiserückkehrer*in, die sich nach ihrer Rückkehr selbst isoliert hatte. Die engen Kontaktpersonen befinden sich nicht im Kreis Segeberg, die zuständigen Gesundheitsämter wurden informiert.Bei der zweiten Person werden die Kontakte noch ermittelt. Es sind alle notwendigen Schritte in die Wege geleitet.

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20.03.2020: Landesregierung spannt Schutzschirm zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie...

20.03.2020: Landesregierung spannt Schutzschirm zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie

KIEL. Zeitnahe und unbürokratische Hilfen für Freiberufler, Selbständige, Kulturschaffende und Unternehmen - die Landesregierung hat heute einen umfangreichen Schutzschirm zur Abmilderung wirtschaftlicher Folgen der Corona-Pandemie gespannt. "Ziel sei es, möglichst vielen zu helfen, die durch die Krise in existenzieller Not geraten seien", sagte Ministerpräsident Daniel Günther nach den Kabinettsberatungen heute (20. März) in Kiel.

Die in einer Telefonkonferenz des Kabinetts beschlossenen Regelung, die passgenau Zuschüsse oder Darlehen umfassen soll, erläuterte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz. Dabei soll das Zuschussprogramm von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) abgewickelt werden. Für die Darlehensprogramme arbeiten IB.SH und Hausbanken Hand in Hand. Der Schutzschirm besteht aus Zuschüssen aus einem Corona-Soforthilfeprogramm, einem Mittelstandssicherungsfonds, weiteren Liquiditätshilfen und Bürgschaften sowie Steuerstundungen.

Zunächst 100 Millionen Euro stehen in einem Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmer, kleine Gewerbetreibende und Solo-Selbständige in einer existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bereit. Zuschusshöhe: 2.500 Euro sind für Solo-Gewerbetreibende und Solo-Selbständige eingeplant. 5.000 Euro für Gewerbetreibende und Selbständige mit 1 bis zu 5 Vollzeitarbeitskräfte (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse) vorgesehen. Für Gewerbetreibende und Selbständige mit bis zu 10 Vollzeitarbeitskräften stehen 10.000 Euro bereit. Diese Zuschüsse werden nur gewährt, soweit Anspruch auf Zuschüsse bis zur vorgenannten Höhe oder darüber hinaus aus Programmen des Bundes zur Bewältigung der Corona-Krise nicht bestehen.

Zunächst 300 Millionen Euro werden in einem Mittelstands-Sicherungsfonds bereitgestellt. Aus diesem Fonds können rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 750.000 Euro gewährt werden. "Dabei geht es um zunächst zinslose und tilgungsfreie Darlehen, die dazu führen, dass die bestehenden Liquiditätsengpässe überbrückt und abgefedert werden können", so Buchholz.

"Zielgruppe sind Gewerbetreibende und Selbständige, die unmittelbar durch staatliche Verordnungen im Zuge der Coronakrise in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. in einen Liquiditätsengpass geraten sind", betonte der Wirtschaftsminister.

Das Programm besteht aus zwei Tranchen, die mit jeweils 150 Millionen Euro hinterlegt sind. In der ersten Tranche sind Einzelkredite mit einer Laufzeit von maximal 12 Jahren zwischen 15.000 und 50.000 Euro möglich. Die Kredite werden 24 Monate lang tilgungsfrei sein; in den ersten fünf Jahren sind keine Zinsen fällig. Buchholz sicherte ein vereinfachtes und schnelles Verfahren bei der IB.SH zu. In der zweiten Tranche stehen Kredite zwischen 50.000 und maximal 750.000 Euro bereit. Die Laufzeit dieser Kredite beträgt ebenfalls zwölf Jahre. Die ersten fünf Jahre sind tilgungsfrei, die Laufzeit ist auf 12 Jahre begrenzt. Hier gelte ein vereinfachtes Verfahren. 

Mit den Maßnahmen aus dem Mittelstandsicherungsfonds sollen die KfW-Programme optimal genutzt werden. 

Eine weitere tragende Säule des Programms sind Steuerstundungen und ein vorläufiger Stopp von Vorauszahlungen an die Finanzämter: "Damit sorgen wir für den geringstmöglichen Liquiditätsabfluss aus den Betrieben, während die anderen Bestandteile des Programms dazu dienen, die Existenz der Firmen und Selbständigen in dieser Phase abzusichern", sagte Finanzministerin Monika Heinold.

Mit unserem Programm werden wir zudem 50 Millionen Euro für einen Fonds bereitstellen, der die Bereiche Kultur, Bildung und Sport stützen wird. Es gehe darum, Einnahmeausfälle u.a. in kulturellen Einrichtungen und Bildungsstätten abzufedern, sagte Finanzministerin Monika Heinold. Einen Umsetzungsvorschlag wird dem Kabinett in der kommenden Woche vorgelegt. Für weitere Bedarfe werden 50 Mio. reserviert.

Bereits umgesetzt werde eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen der Förderinstitute und des Landes, sagte Buchholz. Als Beispiele nannte der Minister die Verdopplung des Mittelstandskredites der IB.SH von 5 Mio. Euro auf 10 Mio. Euro. Darüber hinaus habe der Bund die Bedingungen für KfW-Unternehmerkredite verbessert. Damit sei eine schnelle Kreditgewährung gewährleistet.

Buchholz appellierte an die Betroffenen, sich mit Anträgen noch ein paar Tage in Geduld zu üben und von Anfragen an die Förderbanken noch abzusehen: "Alle arbeiten derzeit unter Hochdruck an der Umsetzung des Hilfsprogramms. Wir gehen davon aus, dass ab Mitte nächster Woche Anträge zum Sonderprogramm gestellt werden können. Sobald dies der Fall ist, werden das Land und die Förderinstitute darüber öffentlich informieren. Wir bitten darum dringend, vorher noch keine Anfragen zu stellen."

"Das Land möchte und wird weiterhin guter und verlässlicher Investor sowie Auftraggeber und Vertragspartner für die private Wirtschaft sein", sagte Buchholz. Um die Liquidität der von den Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus betroffenen Unternehmen zu sichern, werden wir gute Lösungen finden mit dem Ziel, Einnahmeausfälle zu kompensieren und ausgefallene Leistungen nach Wiederaufnahme des Normalbetriebs später erbringen zu können.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  |  Fax 0431 988-1977  |  E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de  |  Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

20.03.2020: Kreis ergänzt Allgemeinverfügung im Bereich Kita und Schule – Private Treffen ab fünf Personen ab sofort verboten...

20.03.2020: Kreis ergänzt Allgemeinverfügung im Bereich Kita und Schule – Private Treffen ab fünf Personen ab sofort verboten

Kreis Segeberg. In Anlehnung an den erneuerten Erlass des Landes hat der Kreis Segeberg heute seine Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet des Kreises Segeberg ebenfalls angepasst. Davon betroffen sind insbesondere die Bereiche Kita und Schule, aber auch private Veranstaltungen.

Hier gilt ab sofort eine weitere drastische Einschränkung. Laut Allgemeinverfügung sind private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Grillabende oder ähnliches sowie Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als fünf Personen untersagt, sofern kein Verwandtschaftsverhältnis ersten Grades besteht.

Verfügt ist bereits, dass Schüler*innen bis zur 6. Klasse von allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, Ergänzungs- und Ersatzschulen sowie von Schulen und Einrichtungen der dänischen Minderheit das Betreten der Schulen sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen untersagt ist. Ausgenommen von diesen Verboten waren demnach bereits Kinder, bei denen beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in einem Bereich arbeitet/arbeiten, der für die Aufrechterhaltung so genannter „kritischer Infrastrukturen“ notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Ebenfalls ausgenommen sind jetzt, und das ist neu, Kinder von Personen, bei denen ein Elternteil in einer akutversorgungsrelevanten Einrichtung des Gesundheitswesens (insbesondere Arztpraxen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Apotheken), einer Pflegeeinrichtung oder in einem ambulanten Pflegedienst tätig ist.

Auch bei der Auflistung, welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur gehören, gibt es Erweiterungen: Hinzugekommen sind Sanitätsdienste der Bundeswehr sowie Fürsorge-Leistungsangebote der Eingliederungshilfe, stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante sowie teilstationäre Angebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls.

Ein Absatz der ergänzten Allgemeinverfügung regelt, dass Notbetreuungsangebote nur in bestehenden Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zulässig sind. Es dürfen maximal bis zu fünf Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden. Dabei sollten vorrangig bestehende Gruppen- und Personalstrukturen genutzt werden. Die Gruppen müssen räumlich strikt getrennt sein; zwischen den Kindern unterschiedlicher Gruppen darf es keinen Kontakt geben. Auch die in den Gruppen Tätigen haben den Kontakt untereinander möglichst zu vermeiden. Die erhöhten Anforderungen an Hand und Flächenhygiene müssen berücksichtigt werden. Die Gruppenzahl pro Einrichtung ist möglichst gering zu halten. Die Konzentration von Kindern aus verschiedenen Einrichtungen ist nicht zulässig, die Verteilung zur weiteren Vereinzelung der Gruppen hingegen schon.

Untersagt ist ab jetzt auch der Betrieb von nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen, beispielsweise Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheimen, Ferien- oder Jugendzeltlagern.

Die Allgemeinverfügung tritt heute in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.

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Sabrina Müller
Pressesprecherin
E-Mail Sabrina.Mueller@segeberg.de

20.03.2020: COVID-19: Fünf weitere Fälle im Kreis...

20.03.2020: COVID-19: Fünf weitere Fälle im Kreis


Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es fünf weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Ein positiver Fall, den wir gestern gemeldet hatten, muss in der Gesamtzahl wieder abgezogen werden, da bei der Übermittlung des Laborbefundes ein Irrtum aufgetreten war. Das Testergebnis war negativ. Die Gesamtzahl aller COVID-19-Fälle im Kreis Segeberg steigt damit auf insgesamt 27.

Von den fünf infizierten Personen kehrte eine aus einem Risikogebiet zurück. Bei den anderen vier Personen handelt es sich um enge Kontaktpersonen bereits infizierter bzw. lässt sich die Ansteckung nicht auf einen bestimmten Kontakt oder einer Reise zurückführen. Wo noch nicht geschehen, ermittelt der Infektionsschutz nun alle engen Kontaktpersonen und verhängt Absonderungen.

Bereits gestern wurde eine weitere Arztpraxis im Kreis geschlossen (nicht behördlich angeordnet). Grund für die Schließung ist, dass eine Mitarbeiterin des Praxisteams labordiagnostisch positiv auf COVID-19 getestet wurde. Die insgesamt neun engen Kontaktpersonen konnten alle ermittelt werden – darunter hauptsächlich das Personal sowie Familienangehörige. Patientenkontakt gab es in diesem Fall lediglich einen. Alle sind seit gestern in Absonderung. Die Praxis ist ebenfalls seit gestern geschlossen und bleibt dies, bis es weitere Erkenntnisse über Erkrankte im engen Praxisumfeld gibt.

Hinweis: Da der Infektionsschutz bereits ALLE Kontaktpersonen ermitteln konnte und somit keine Gefahr einer Ansteckung für die Öffentlichkeit besteht, werden wir den Standort der Praxis aus Datenschutzgründen in diesem Fall auch auf Nachfrage nicht nennen.

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20.03.2020: Landrat Jan Peter Schröder: "Bleiben Sie zuhause!"

20.03.2020:EINDRINGLICHER APPELL DES LANDRATS AN ALLE EINWOHNERINNEN UND EINWOHNER

Kreis Segeberg. Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern, arbeiten darf man gerade sowieso nicht, die Schule ist dicht, also warum nicht mit ein paar Leuten treffen und den Auftakt des Frühlings genießen? Dazu ein ganz klares „Nein!“ von Landrat Jan Peter Schröder, der alle Einwohner*innen des Kreises eindringlich auffordert, in den nächsten Wochen zuhause zu bleiben und dort auch keine Gäste zu empfangen – egal wie schön das Wetter ist, egal wie viel freie Zeit man gerade hat, egal wie lange man die beste Freundin nicht gesehen hat und egal wie sehr man sich in den eigenen vier Wänden langweilt. Umsicht und Weitsicht erwartet er dabei auch und vor allem von Jugendlichen, denn es gehe um nicht mehr oder weniger als das Leben ihrer Großeltern.


„Ich weiß natürlich, dass die Verbote, die wir in den vergangenen Tagen verhängt haben, eine drastische Einschränkung für jede und jeden von uns bedeuten. Und glauben Sie mir: Wüssten wir einen anderen Weg, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen – wir würden ihn gehen. Doch so schwer Sie die Maßnahmen ganz persönlich auch treffen: Denken Sie immer auch an die, die besonders schwer erkranken können oder – das muss ich leider so sagen – auch daran sterben werden. Wir wissen alle, dass das Virus weitere Menschenleben kosten wird, auch bei uns im Kreis Segeberg. Davor darf niemand die Augen verschließen.


Was oftmals wie ein dummer Spruch daherkommt, ist in unserer aktuellen Lage wortwörtlich zu nehmen: Jede und jeder Einzelne zählt, wenn es darum geht, die Zahl der Schwerkranken und Toten möglichst gering zu halten. Je weniger wir uns begegnen, desto weniger Möglichkeiten hat das Virus, sich zu verbreiten, und desto eher können wir zu unserem gewohnten Alltag zurückkehren. Bis dahin aber gilt es, jegliche Kontakte zu Freunden und Freundinnen, Bekannten, Nachbarn, Arbeitskollegen und -kolleginnen sowie auch zu Fremden zu vermeiden. Halten Sie sich in Supermärkten nicht länger als notwendig auf, halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen, Husten und Niesen sie in Ihre Armbeuge und vor allem: Treffen Sie sich in dieser schwierigen Zeit, von der im Moment noch niemand weiß, wann sie vorbei sein wird und was uns allen noch bevorsteht, nicht zum Spaß oder aus Langeweile mit anderen Menschen! Weder drinnen noch draußen.


Wir werden wieder Spaß haben und das Leben genießen können, aber jetzt ist dafür kein Platz in dieser Welt. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als darum, unser altes Leben zurückzubekommen. Das aber funktioniert nur, wenn auch der Letzte und die Letzte endlich begreifen, dass das alles kein Spiel oder politische Willkür ist, sondern blanker Ernst. Egoismus, Gleichgültigkeit, Besserwisserei, blöde Sprüche und – verzeihen Sie die Wortwahl – schwachsinnige Corona-Partys sind im Moment schlichtweg das Allerletzte. Wir dürfen unsere Mediziner*innen und Pflegekräfte nicht an die Grenzen des Machbaren bringen, denn damit riskieren wir den Tod Hunderttausender.

Wer also nicht will, dass die 75-jährige Nachbarin, der chronisch kranke Freund oder gar die eigene Oma stirbt, der bleibt ab jetzt zuhause und verlässt Haus oder Wohnung nur noch zum Arbeiten oder kurz zum Einkaufen“, so der deutliche Appell des Landrats.

19.03.2020: Kreis Segeberg erlaubt Ladenöffnungen am Sonntag...

19.03.2020: Kreis Segeberg erlaubt Ladenöffnungen am Sonntag
 
Kreis Segeberg. In Zeiten von Corona erweitern das Land Schleswig-Holstein und die Kreise die Ladenöffnungszeiten: Zahlreiche Verkaufsstellen dürfen nun auch sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein, einschließlich am Ostersonntag, jedoch nicht am Karfreitag und Ostermontag.
 
Die Regelung betrifft nur Geschäfte, die nicht zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Virus bereits geschlossen werden mussten, also den Einzelhandel für Lebens- und Futtermittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, den Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) und den Großhandel.
 
Die erweiterten Öffnungszeiten sollen dazu beizutragen, die durchschnittliche Anzahl an Kunden und Kundinnen zu reduzieren, die sich gleichzeitig in einer Verkaufsstelle befinden. Je weniger Menschen auf engem Raum zusammen sind, desto geringer ist die Gefahr einer Ansteckung.
 
Der Kreis Segeberg hat diese Regelung als Allgemeinverfügung am heutigen  19. März erlassen. Sie gilt bis zum 19. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.
 
 
 
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19.03.2020: Infektionsschutz: Hohes Anfragenaufkommen führt zu Verzögerungen bei der Beantwortung – Fünf weitere COVID-19-Fälle...

Infektionsschutz: Hohes Anfragenaufkommen führt zu Verzögerungen bei der Beantwortung – Fünf weitere COVID-19-Fälle
 
Kreis Segeberg. Der Infektionsschutz des Kreises Segeberg schafft es derzeit nicht mehr, die Zahl der schriftlichen Anfragen und Hinweise rund um COVID-19 tagesaktuell abzuarbeiten. „Wir befinden uns hier mittlerweile im höheren dreistelligen Bereich täglich und eine Beantwortung ist trotz straffer Organisation und Unterstützung nicht mehr am selben Tag möglich“, sagt Uwe Petry, Leiter des Infektionsschutzes.
 
Die E-Mails werden daher nach Brisanz priorisiert abgearbeitet. An erster Stelle stehen dabei positive Fälle, die neu gemeldet werden. Die Bearbeitung dieser Fälle (Gespräch mit Betroffenem/Betroffener, Ermittlung der Kontaktpersonen etc.) nimmt dabei sehr viel Zeit in Anspruch.
 
„Wir bitten Bürgerinnen und Bürger, von Nachfragen zu ihren Anfragen abzusehen und bitten um Verständnis, dass es zu Verzögerungen kommen kann“, so Petry.  
 
Allgemeine Fragen werden auch im Fragen-Antwort-Katalog des Landes beantwortet unter:

https://www.schleswigholstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/faq_coronavirus_node.html.
 

Fünf weitere bestätigte Fälle

Im Kreis Segeberg gibt es fünf weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19Fälle. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 23.
 
Bei zwei Personen handelt es sich um Reiserückkehrende aus einem Risikogebiet, bei den drei weiteren Personen ist unklar, wo sie sich infiziert haben. Der Infektionsschutz ermittelt die Kontaktpersonen und leitet alles Notwendige in die Wege.

Wichtiger Hinweis: Wie Sie alle mitbekommen, schreitet die Ausbreitung des Corona-Virus dynamisch und schnell voran. Mit weiter steigenden Fallzahlen wird es uns daher künftig ggf. nicht mehr möglich sein, in der Ausführlichkeit, wie wir es bisher im Rahmen der Möglichkeiten von Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht getan haben, über neue COVID-19-Fälle zu berichten. Die Mitarbeiter*innen im Gesundheitsschutz müssen ihre Kapazitäten dann noch stärker dort einsetzen, wo sie am wichtigsten sind: bei der Kontaktermittlung. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir über neue Fälle nicht mehr informieren werden – aber knapper und natürlich immer mit den für die Öffentlichkeit relevanten Informationen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
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19.03.2020: Kabinett beschließt Fortsetzung der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen sowie Ausnahmen zum Arbeitszeitgesetz aufgrund der Corona-Pandemie...

19.03.2020: Kabinett beschließt Fortsetzung der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen sowie Ausnahmen zum Arbeitszeitgesetz aufgrund der Corona-Pandemie

KIEL. Das Landeskabinett hat heute (19. März) beschlossen, dass die Kindernotbetreuung in Kitas fortgesetzt wird sowie Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetzt ermöglicht werden. Beides gilt vorerst bis 19.4.2020.

Gesundheitsminister Heiner Garg: "Wir werden die funktionierende Notbetreuung in Kitas verlässlich und planbar weiterführen. Dies ist eine wichtige Basis zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur. Eltern beispielsweise aus dem Gesundheits- oder Pflegebereich müssen sich darauf verlassen können, dass sie ihrer Tätigkeit nachgehen können, auch wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit ihrer Kinder besteht. Auch Tagespflegepersonen leisten einen wichtigen Beitrag, um eine Betreuung in Kleinstgruppen sicherzustellen, wenn keine Betreuung zu Hause möglich ist."

Die heute beschlossene Regelung, welche Eltern ihr Kind in die Notfallbetreuung geben dürfen, findet so auch Anwendung auf die Notfallbetreuung in den Schulen. Karin Prien: "So schaffen wir bis zum Ende der Osterferien Planungssicherheit für diejenigen, die in dieser schwierigen Zeit jeden Tag für uns im Einsatz sind."

Das Infektionsrisiko sinkt je kleiner die Gruppen der Notbetreuung sind. An folgenden Punkten erfolgt eine Konkretisierung der Verfügung:

1.

  • Notbetreuung ausschließlich in bereits bestehenden Einrichtungen.
  • Keine neuen Gruppen zusammenstellen, sondern vorhandene Strukturen erhalten.
  • Bei Bedarf innerhalb der Einrichtungen Gruppen zusammenfassen.
  • Gruppengröße in der Regel auf max. 5 Kinder begrenzen, max. 10 Kinder in der Einrichtung insgesamt.

2.

  • Kindertagespflege weiterhin von dem Betretungsverbot ausnehmen aber konkretisieren.
  • Die Kindertagespflegeperson kann aber muss ihr Angebot nicht aufrechterhalten.
  • Eine Beschränkung allein auf die Not-Betreuung ist möglich, wenn Kinder von KRITIS (kritische Infrastrukturen) -Eltern betreut werden.
  • Kindertagespflegepersonen können die Betreuung auch mit weniger als fünf Kindern weiterführen.

3.

  • Ausnahmeregelung für Beschäftigte im Bereich der medizinischen-pflegerischen Versorgung.
  • Für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung soll es ausreichen, wenn ein Elternteil des Kindes in einer Gesundheits- oder Pflegeinrichtung bzw. in einem ambulanten Pflegedienst tätig ist.
  • Für alle anderen KRITIS-Bereiche (kritischen Infrastrukturen) bleibt es bei der Regelung, dass die Wahrnehmung der Notbetreuung nur erlaubt ist, wenn beide Elternteile (bei Alleinerziehenden natürlich nur der eine Elternteil) in Bereichen der kritischen Infrastrukturen nach dieser Verfügung arbeiten und diese Eltern keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können. Die Bereiche sind abschließend definiert:
    • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc. (§ 2 BSI-KritisV),
    • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung (§ 3 BSI-KritisV),
    • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung, Logistik (§ 4 BSI-KritisV),
    • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze (§ 5 BSI-KritisV),
    • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, Eingliederungshilfe, niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore (§ 6 BSI-KritisV),
    • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers (§ 7 BSI-KritisV),
    • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV (§ 8 BSI-KritisV),
    • Entsorgung (Müllabfuhr),
    • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation,
    • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung (Regierung und Verwaltung, Parlament), Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
    • Grundschullehrkräfte (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden), Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb, in Kindertageseinrichtungen Tätige (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden).
  • Keine neuen Einrichtungen bzw. Gruppen in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen.

4.

  • Ausnahme des Betretungsverbots für Kinder, die aus Kindeswohlgründen eine Kita besuchen (Jugendamtszuständigkeit)
  • Kinder, die zu dieser besonders schützenswerten Zielgruppe zählen, sollen auch weiterhin betreut werden können.
  • Bewertung allein durch das Jugendamt.

Ausnahmen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes

Das Kabinett auch dem Vorschlag von Gesundheitsminister Dr. Garg zugestimmt, Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz zuzulassen. So trägt die Landesregierung dazu bei, dass die Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stehen, die zur Bewältigung der Pandemie sowie für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger benötigt werden.

"Diese Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz, die über die im Gesetz ohnehin vorhandenen Ausnahmemöglichkeiten hinausgehen, brauchen wir jetzt dringend", so der Gesundheitsminister, "Dies ist im öffentlichen Interesse nötig. Es kann leider nicht vermieden werden, den gesunden Beschäftigten noch mehr Arbeit abzuverlangen. Dennoch haben wir darauf geachtet, die richtige Balance zu finden zwischen einer Ausweitung der Arbeitszeit einerseits und dem Schutz der Beschäftigten andererseits".

Die Ausnahmemöglichkeiten werden über eine Allgemeinverfügung der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord (StAUK) im Zeitpunkt der Bekanntgabe (Veröffentlichung im Internet) in Kraft gesetzt. Sie gelten ausschließlich für die darin genannten Bereiche. Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 19.04.2020.

Den Erlass finden Sie unter folgendem Link: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

18.03.2020: COVID-19: Vier weitere Fälle im Kreisgebiet...

18.03.2020: COVID-19: Vier weitere Fälle im Kreisgebiet

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es vier weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 18.
 
Bei zwei Personen handelt es sich um ein Ehepaar, bei dem der Ehemann Kontakt zu einem positiv getesteten Fall in einem anderen Bundesland hatte.  
 
Bei dem dritten Fall handelt es sich um eine*n Rückkehrende*n aus einem Risikogebiet.  
 
Bei der vierten Person werden die Umstände der Infektion noch ermittelt.
 
Alle vier Personen befinden sich in Isolierung. Der Infektionsschutz leitet nun im Umfeld der Erkrankten alle weiteren Schritte in die Wege und ordnet wo notwendig Absonderungen und Tests an.
 
 
Wichtiger Hinweis: Wie Sie alle mitbekommen, schreitet die Ausbreitung des Corona-Virus dynamisch und schnell voran. Mit weiter steigenden Fallzahlen wird es uns daher künftig ggf. nicht mehr möglich sein, in der Ausführlichkeit, wie wir es bisher im Rahmen der Möglichkeiten von Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht getan haben, über neue COVID-19-Fälle zu berichten. Die Mitarbeiter*innen im Gesundheitsschutz müssen ihre Kapazitäten dann noch stärker dort einsetzen, wo sie am wichtigsten sind: bei der Kontaktermittlung. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir über neue Fälle nicht mehr informieren werden – aber knapper und natürlich immer mit den für die Öffentlichkeit relevanten Informationen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.  
 
 
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18.03.2020: Ministerpräsident Daniel Günther im Landtag: Zusammenhalten in Schleswig-Holstein – Gemeinsam den Kraftakt bewältigen...

18.03.2020: Ministerpräsident Daniel Günther im Landtag: Zusammenhalten in Schleswig-Holstein – Gemeinsam den Kraftakt bewältigen

KIEL. Ministerpräsident Daniel Günther hat an die Menschen in Schleswig-Holstein appelliert, in der Corona-Krise weiterhin fest zusammenzuhalten. „Die kommenden Wochen werden für uns alle ein Kraftakt werden. Es kommt jetzt auf jede und jeden von uns an, dass wir aufeinander aufpassen und uns umeinander kümmern“, sagte Günther heute (18. März) in einer Regierungserklärung im Landtag in Kiel.

Damit alle so schnell wie möglich in das gewohnte Leben zurückkehren können, habe das Kabinett drastische Maßnahmen beschlossen, so der Regierungschef weiter: „Wir sind in einer besonderen Situation, in der wir gemeinsam Entscheidungen treffen müssen, die wir uns bis vor kurzem so nicht vorstellen konnten. Dies ist die Stunde, in der die demokratischen Kräfte zusammenstehen“, sagte Günther.

Sämtliche öffentliche Veranstaltungen würden nicht mehr stattfinden, Schulen, Kitas, Restaurants, viele Geschäfte und Einkaufszentren seien geschlossen. Auch im privaten Bereich sollen Kontakte aufs Nötigste beschränkt werden: „Nehmen wir Rücksicht, halten Abstand und helfen trotzdem Menschen, die alleine nicht zurechtkommen. Wir müssen jetzt füreinander da sein“, so der Regierungschef. Es mache ihm Mut, dass es zahlreiche Nachbarschaftshilfen gebe, um für Kranke und Ältere einzukaufen. Im Gesundheitswesen und an vielen anderen Stellen werde hart dafür gearbeitet, um die Versorgung zu sichern.

„Danke an alle, die im Einsatz sind und die in dieser Krise die wahren Helden sind: Alle, die sich um Erkrankte kümmern, die dafür sorgen, dass die Regale voll sind, die die Kinderbetreuung übernehmen, sich um Ältere kümmern, für ihre Nachbarn da sind und Sicherheit und Ordnung garantieren. Dieser Einsatz ist sehr beeindruckend“, sagte Günther. Gleichzeitig bat er alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und um Mithilfe: „Jeder einzelne ist jetzt gefragt. Dann kommen wir bestmöglich durch diese Zeit. Halten wir zusammen!“

Der Regierungschef trat Befürchtungen entgegen, dass die Lebensmittel in Schleswig-Holstein knapp werden: „Bewahren Sie vernünftiges Augenmaß beim Einkaufen. Auch hier ist Solidarität jetzt wichtig, damit sich Hamsterkäufe nicht selbst verstärken und am Ende viele Lebensmittel im Müll landen. Es ist genug für alle da.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

17.03.2020: Landesverordnung und Allgemeinverfügung des Kreises legen Schließungen in bestimmten Bereichen fest...

17.03.2020: Landesverordnung und Allgemeinverfügung des Kreises legen Schließungen in bestimmten Bereichen fest

Kreis Segeberg. Landesverordnung und Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus legen neue weitreichende Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben fest. Beide treten am 18. März in Kraft und enden am 19. April. Eine Verlängerung ist möglich.
 
Neu ist demnach, dass Betreiber*innen von Beherbergungsstätten wie Hotels und Pensionen, von Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen sowie private und gewerbliche Vermieter*innen von Ferienwohnungen und -häusern ab sofort für touristische Zwecke schließen müssen. Einrichtungen, die ausschließlich touristischen Zwecken dienen, dürfen ebenfalls nicht mehr öffnen. Gleichzeitig sind Reisen aus touristischen Zwecken in den Kreis Segeberg untersagt. Dazu gehören unter anderem auch Fortbildungen sowie aufschiebbare Rehamaßnahmen.
 
Alle Gaststätten müssen schließen. Gastronomische Lieferdienste dürfen Leistungen im Rahmen des Außerhausverkaufes für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen.  
 
Sämtliche Einzelhandelsgeschäfte müssen schließen. Ausgenommen davon sind Lebens- und Futtermittelmärkte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) sowie der Großhandel.  
 
Dienstleister und Handwerker dürfen ihren Service unter bestimmten Voraussetzungen weiter anbieten (siehe Allgemeinverfügung).

Darüber hinaus müssen unter anderem folgende Einrichtungen geschlossen werden: Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafés, Theater, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Tierparks, Spielplätze, Spielhallen und -banken, Betriebe des Prostitutionsgewerbes, Schwimm- und Spaßbäder sowie Fitnessstudios. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist ebenfalls untersagt. Als „ähnliche Einrichtungen“, die ebenfalls schließen müssen, gelten unter anderem Saunen, Sonnenstudios, kosmetische Fußpflege-, Körperpflege- und Kosmetiksalons sowie Physio- und Massagepraxen. Ausnahme sind medizinisch gebotene Behandlungen. Dafür ist eine ärztliche Verordnung vorzulegen. Weitere „ähnliche Einrichtungen“ sind in der Allgemeinverfügung aufgelistet.
 
Zusammenkünfte in Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie das Wahrnehmen von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen sind untersagt.
 
Sonstige Zusammenkünfte, insbesondere in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sind selbstbestimmt auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.  


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17.03.2020: Sonderrufnummern sollen Telefonleitungen entlasten...

17.03.2020: Sonderrufnummern sollen Telefonleitungen entlasten
 
Kreis Segeberg. Aufgrund der aktuellen Situation rufen derzeit deutlich mehr Menschen bei der Kreisverwaltung an als gewöhnlich. Das führt immer wieder zu Problemen bei der Erreichbarkeit. Um die vorhandenen Telefonleitungen zu entlasten, hat der Kreis kurzfristig Sonderrufnummern mit veränderten Rufnummernblöcken eingerichtet. Diese stehen ab jetzt zur Verfügung. Statt vierstellig sind die Durchwahlnummern dabei nur noch dreistellig. Die vorangestellte „9“ entfällt, die anderen drei Ziffern bleiben gleich.
 
Bürger*innen können statt der 04551/9519-xxx auf die Rufnummer  04551/8905-xxx für folgende Fachdienste ausweichen:
 
-Wasser-Boden-Abfall

-Tiergesundheit und –haltung

-Kreisplanung, Regionalmanagement, Klimaschutz

-Bau- und Umweltverwaltung, Kreisstraßen/Tiefbau

-Bauaufsicht, Brandschutz, Denkmalschutz, Gutachterausschuss

-Naturschutz und Landschaftspflege
 

Für diese zwei Fachdienste gilt: 04551/5307-xxx statt wie üblich  04551/951-9xxx:
 
-Kita, Jugend, Schule, Kultur

-Schulamt


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17.03.2020: COVID-19: Sechs weitere Fälle im Kreisgebiet...

17.03.2020: COVID-19: Sechs weitere Fälle im Kreisgebiet

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es sechs weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 14.
 
In einem Fall ist eine allgemeinmedizinische Arztpraxis im Kreisgebiet betroffen. Eine dortige Mitarbeiterin wurde positiv getestet. Die Praxis ist bereits geschlossen. Kontakt zu Patienten und Patientinnen hat es nur am vergangenen Freitag gegeben. Die 25 Kontaktpersonen aus dem Kreisgebiet sowie aus zwei Nachbarkreisen sind bereits alle bekannt. Die dort zuständigen Gesundheitsämter sind informiert und leiten wie der Infektionsschutz des Kreises Segeberg alle notwendigen Maßnahmen in die Wege. Einige enge Kontaktpersonen befinden sich bereits in häuslicher Isolierung. Das gilt auch für das Praxisteam sowie für zwei Familienmitglieder, die ebenfalls labordiagnostisch positiv getestet worden sind. Alle engen Kontaktpersonen im privaten Umfeld sind ebenfalls ermittelt und häuslich abgesondert. Bis abschließende Erkenntnisse über Ansteckungen im Praxisumfeld vorliegen, bleibt die Praxis geschlossen.  Hinweis: Da der Infektionsschutz bereits ALLE Kontaktpersonen ermitteln konnte und somit keine Gefahr einer Ansteckung für die Öffentlichkeit besteht, werden wir den Standort der Praxis aus Datenschutzgründen in diesem Fall auch auf Nachfrage nicht nennen.  
 
Zu den weiteren Fällen:  Wie gestern berichtet, sind zwei Reiserückkehrer*innen gemeinsam im Auto aus Österreich zurückgekommen. Beide Personen begaben sich nach der Rückkehr freiwillig in häusliche Isolierung, die Person mit Symptomen ließ sich testen und war positiv. Beide haben mittlerweile Fieber und sind stationär in einem Krankenhaus untergebracht. Auch die zweite Person wurde nun positiv getestet. Weitere Schritte sind nicht notwendig.

Ein weiterer Fall betrifft eine Person einer Reisegruppe, die aus Österreich zurückgekommen ist. Die infizierte Person hatte bereits auf der Heimfahrt Symptome und begab sich noch vor einem Test freiwillig in häusliche Isolation. Die Mitreisenden sind kontaktiert; alle weiteren Maßnahmen veranlasst.
 
Darüber hinaus ist das Virus bei einer Person aus Südosteuropa festgestellt worden, die sich gerade zum Arbeiten im Kreis Segeberg aufhält. Sie sowie weitere enge Kontaktpersonen sind bereits in häuslicher Isolierung.
 
Wichtiger Hinweis: Wie Sie alle mitbekommen, schreitet die Ausbreitung des CoronaVirus dynamisch und schnell voran. Mit weiter steigenden Fallzahlen wird es uns daher künftig ggf. nicht mehr möglich sein, in der Ausführlichkeit, wie wir es bisher im Rahmen der Möglichkeiten von Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht getan haben, über neue COVID-19-Fälle zu berichten. Die Mitarbeiter*innen im Gesundheitsschutz müssen ihre Kapazitäten dann noch stärker dort einsetzen, wo sie am wichtigsten sind: bei der Kontaktermittlung. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir über neue Fälle nicht mehr informieren werden – aber knapper und natürlich immer mit den für die Öffentlichkeit relevanten Informationen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.  
 
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17.03.2020: COVID-19: Verbote und Beschränkungen in Kur- und Rehaeinrichtungen...

17.03.2020: COVID-19: Verbote und Beschränkungen in Kur- und Rehaeinrichtungen sowie in teilstationären Pflegeeinrichtungen

Kreis Segeberg. Der Kreis Segeberg hat heute Vormittag eine Allgemeinverfügung zum Verbot und zur Beschränkung von Angeboten in Kur- und Rehaeinrichtungen sowie in teilstationären Pflegeeinrichtungen erlassen.
 
Demnach gilt ab sofort:
 
1. In Vorsorge- und Rehaeinrichtungen dürfen ab sofort keine Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen mehr erbracht werden. Davon ausgenommen sind Leistungen der Anschlussheilbehandlung. Diese sind vorrangig für Patientinnen und Patienten aus Schleswig-Holstein und Hamburg zu erbringen. Die Regelungen gelten auch für psychosomatische Reha-Kliniken. Maßnahmen bei Patientinnen und Patienten bzw. betreuten Personen, die bis zum 16. März begonnen worden sind, dürfen zu Ende durchgeführt werden.
 
2. In Einrichtungen, in denen Personen mit Pflegebedarf teilstationär untergebracht und verpflegt werden können (Tages- oder Nachtpflege), dürfen ab sofort keine Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen mehr erbracht werden. Davon ausgenommen sind pflegebedürftige Personen, die von Angehörigen versorgt und betreut werden, die in Bereichen der „kritischen Infrastruktur“ tätig sind. Darüber hinaus gilt das Verbot nicht für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand haben, dem im häuslichen Umfeld nicht entsprochen werden könnte. Für diese Menschen soll es einen Notbetrieb geben, den die Einrichtungsleitung sicherstellt. Da pflegebedürftige Personen zur besonders anfälligen Personengruppe gehören, sind alle notwendigen Schutzmaßnahmen zu beachten.

Zum Verbot von Angeboten in Kur- und Rehaeinrichtungen »
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16.03.2020: Weitere Beschlüsse gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Hotels werden geschlossen - Günther: "Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert"...

16.03.2020: Weitere Beschlüsse gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Hotels werden geschlossen - Günther: "Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert"

KIEL. Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie heute (16. März) weitreichende Beschränkungen für den Tourismus im Land beschlossen. Danach müssen alle Touristen die Beherbergungsbetriebe am 18. März verlassen. Hotels werden geschlossen. Eine Ausnahme gilt lediglich für Geschäftsreisende oder Einsatzkräfte, etwa der Polizei.

Alle weiteren Restaurants des Landes sollen wie zwischen Bund und allen Ländern vereinbart nur noch zwischen 6 und 18 Uhr öffnen. Die Landesregierung kündigte zugleich an, den Tagestourismus in den touristischen Destinationen durch weitere Maßnahmen einzuschränken. Zugleich soll die Bäderregelung, die der Versorgung von Gästen in den Fremdenverkehrsorten dient, bis zum 19. April ausgesetzt werden.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs ist gesichert, sagte Günther. Dazu werden die Sonntagsverkaufsverbote für Einzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Apotheken, Sanitätsläden, Drogerien und Tankstellen aufgehoben werden. Unter diese Regelung fallen zudem Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Waschsalons, Reinigungen, der Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenbaubetriebe sowie Tierbedarfsmärkte und Großmärkte. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

"Wir müssen alles dafür tun, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen", erklärte Ministerpräsident Daniel Günther die zusätzlichen Maßnahmen. Zugleich dankte Günther der Bevölkerung in Schleswig-Holstein für das bisher gezeigte Verständnis für die von der Regierung beschlossenen Vorsorgemaßnahmen. Die Menschen im Land gingen kooperativ, besonnen und verantwortungsvoll mit den in dieser Lage unabwendbar notwendigen Anordnungen um, sagte der Ministerpräsident. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sprach von einem erheblichen Stresstest für das Gaststättengewerbe und den Einzelhandel. "Wir werden erhebliche Hilfen leisten, damit die Betriebe nicht in eine wirtschaftliche Schieflage geraten", sagte Buchholz.

Kultusministerin Karin Prien berichtete im Kabinett, dass die von heute (Montag) an geltende Schließung der Schulen weitgehend gewirkt habe. Landesweit seien weniger als 1.000 Kinder in der von Schulen eingerichteten Notfallbetreuung erschienen. In der Stadt Flensburg seien am Montag lediglich zwölf Kinder betreut worden. Auch die vom Kabinett am Vortag beschlossene Sperrung der Inseln sei auf breites Verständnis gestoßen, sagte Innenminister Hans-Joachim Grote unter Hinweis auf Lageberichte der Polizei.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  |  E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de  |  Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

16.03.2020: COVID-19: Zwei weitere Fälle labordiagnostisch bestätigt...

16.03.2020: COVID-19: Zwei weitere Fälle labordiagnostisch bestätigt

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es zwei weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Eine der Personen kam mit dem Flugzeug aus Spanien zurück. Der Flughafen, auf dem die Person gelandet ist, ist informiert und hilft dem dort zuständigen Gesundheitsamt bei der Kontaktermittlung der Mitreisenden. Nach der Rückkehr gab es eine weitere Kontaktperson aus dem Kreis Segeberg, bevor sich die Person selbst häuslich isolierte. Die Kontaktperson ist auf Anordnung des Infektionsschutzes ebenfalls häuslich abgesondert. Alle notwendigen Schritte sind in die Wege geleitet worden.

Bei der zweiten Person handelt es sich um ein*e Reiserückkehrer*in aus Österreich. Sie kam zusammen mit einer weiteren Person im Auto zurück und entwickelte bereits auf der Rückfahrt Symptome. Beide Personen begaben sich nach der Rückkehr freiwillig in häusliche Isolierung, die Person mit Symptomen ließ sich testen und war positiv. Beide haben mittlerweile Fieber und sind stationär in einem Krankenhaus untergebracht. Bei der zweiten Person ist eine Infektion epidemiologisch wahrscheinlich. Ein Test wurde veranlasst. Weitere Schritte sind nicht notwendig.

15.03.2020: Neue Allgemeinverfügung beinhaltet umfassendes Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Virus...

15.03.2020: Neue Allgemeinverfügung beinhaltet umfassendes Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Virus

Kreis Segeberg. Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus hat der Kreis Segeberg heute eine Allgemeinverfügung zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen erlassen. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Maßnahmenpaket, das sämtliche Bereiche des täglichen Lebens betrifft. Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich. „Das neuartige Corona-Virus ist für uns alle eine komplett neue Situation, die uns einiges abverlangt. Aber jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an. Nur gemeinsam können wir es schaffen, das Virus einzudämmen und damit unsere älteren und vorerkrankten Bürger*innen zu schützen“, so Landrat Jan Peter Schröder, der auf die Solidarität aller setzt.
 
Kernpunkte der Allgemeinverfügung sind:

• Schließung von Schulen, Kitas, Horten und Förderzentren ab dem morgigen Montag, 16. März, inklusive beschränkter Alternativ-Betreuung für Eltern, die in so genannten „besonders kritischen Infrastrukturen“ arbeiten und keine andere Betreuung organisieren können. Die Bereiche der besonders kritischen Infrastrukturen sind detailliert in der Allgemeinverfügung aufgezählt. Der Kreis wird im Laufe des Sonntagnachmittags eine Handreichung für betroffene Eltern im Internet veröffentlichen.

• Zutrittsverbot zu allen öffentlichen, medizinischen und weiteren in der Verfügung genannten Einrichtungen für Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten, besonders betroffenen Gebieten laut Robert-Koch-Institut sowie aus Österreich und der Schweiz. Risikogebiete: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

• Besuchsverbote beziehungsweise restriktive Einschränkungen für Besuche in Kliniken und Pflegeheimen. Maximal ist ein*e registrierte*r Besucher*in pro Bewohner*in/Patient*in pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zugelassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche, etwa auf Kinderstationen oder bei Palliativ-Patienten.

• Kliniken müssen planbare Aufnahmen reduzieren oder verschieben, um Kapazitäten für COVID-19-Patienten zu schaffen.

• Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsvorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (beispielsweise Wochenmärkte). Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt am Arbeitsplatz.

• Es wird empfohlen, private Veranstaltungen wie Beerdigungen, Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten zu verschieben oder abzusagen.

• Der Betrieb folgender Einrichtungen und das Bereitstellen folgender Angebote sind untersagt: Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen; Fitness-Studios, Schwimmbäder, Saunen; Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen; Zusammenkünfte in Sportvereinen sowie sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen (z. B. Freizeitparks, Jugendzentren); Spielhallen und Prostitutionsbetriebe.

• Restaurants, Gaststätten bzw. Restaurationsbetriebe (auch in Hotels) und Imbisse müssen sicherzustellen, dass eine Registrierung aller Besucher*innen mit Kontaktdaten erfolgt. Zwischen Personen an verschiedenen Tischen muss ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden, es dürfen maximal 50 Prozent der zugelassenen Gäste eingelassen und es müssen Hygieneregeln ausgehängt werden. Weitere Auflagen können vom Gesundheitsamt vorgegeben werden.

• Bibliotheken müssen sicherzustellen, dass eine Registrierung aller Besucher*innen mit Kontaktdaten erfolgt und dass ausreichende Möglichkeiten zur Händehygiene bereitgestellt werden.

• Einrichtungshäuser mit überörtlicher Bedeutung sowie Einkaufszentren und vergleichbare Einrichtungen, die mehr als 15 einzelne Geschäftsbetriebe umfassen, müssen ein Präventionskonzept erstellen. Unter anderem muss sichergestellt sein, dass zwischen Kunden und Kundinnen ein Mindestabstand von zwei Metern möglich ist. Das Konzept ist mit dem Kreis abzustimmen. Kontakt: Nele Spethmann, Telefon +49 4551-951 9806, E-Mail: Nele.Spethmann@segeberg.de.

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15.03.2020: Wichtiger Hinweis zum Coronavirus: Reiserückkehrer aus Italien, Österreich, Schweiz sollten in Isolation bleiben...

15.03.2020: Wichtiger Hinweis zum Coronavirus: Reiserückkehrer aus Italien, Österreich, Schweiz sollten in Isolation bleiben

Kiel. Zur weiteren Eindämmung des Coronavirus erneuert die Landesregierung folgenden wichtigen Hinweis - besonders vor dem Hintergrund der in Hamburg zu Ende gehenden Ferien, von der auch Menschen im Hamburger Umland betroffen sind:

Reduzieren Sie Kontakte, bleiben Sie 14 Tage zu Hause, wenn Sie aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten kommen oder dort innerhalb der letzten 14 Tage waren. Das Bundesgesundheitsministerium hat diese Empfehlung am Freitag auf Italien, Schweiz und Österreich erweitert.

Zutrittsverbot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und allen besonders betroffenen Gebieten laut RKI gelten zudem zu allen öffentlichen Einrichtungen. Vom RKI definierte Gebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

Info zu den derzeit gültigen Maßnahmen finden Sie unter: www.schleswig-holstein.de.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  | Tel. 0431 988-1704  |  Fax 0431 988-1977  |


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14.03.2020: Kreisverwaltung ab Montag nur noch telefonisch und per E-Mail erreichbar...

14.03.2020: Kreisverwaltung ab Montag nur noch telefonisch und per E-Mail erreichbar

Kreis Segeberg. Die Kreisverwaltung des Kreises Segeberg ist ab diesem Montag, 16. März, nur noch telefonisch und per E-Mail erreichbar. Aufgrund der aktuellen Situation und als Vorsichtsmaßnahme finden keine offenen Sprechzeiten mehr statt. Nur bei zwingenden und unabweisbaren Gründen erhalten Bürger*innen im Einzelfall einen vorher abgestimmten Termin. Alle anderen Termine entfallen.
 
Von dieser Maßnahme sind auch kunden- und kundinnenintensive Bereiche wie Ausländerbehörde, Führerscheinstelle, Bauaufsicht und KFZ-Zulassung betroffen. Das Online-Terminangebot der KFZ-Zulassungsstelle wird, soweit es geht, ausgeweitet.
 
Neben der Hotline des Infektionsschutzes, Telefon +49 4551-951 9833, gibt es auch eine Nummer für Fragen allgemeiner Art, Telefon +49 4551-951 0. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich telefonisch oder per E-Mail an den/die zuständige*n Sachbearbeiter*in zu wenden, wenn er oder sie bekannt ist.  
 
Die Regelung gilt bis auf Weiteres. Sie soll einer Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich eindämmen, verlangsamen und die Infektionsketten unterbrechen. Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise.
 
Auch im Kreis Segeberg bleiben die Kitas und Schulen ab Montag, 16. März, auf Erlass der Landesregierung geschlossen. Nicht betroffen von den Schließungen sind Einrichtungen der Kindertagespflege, also Tagesmütter und -väter, die Kleingruppen bis zu fünf Kindern betreuen, sowie eine Notfallbetreuung für Schüler*innen der Klassenstufe 1 bis 6, deren Eltern zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gehören und für die es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt.

Die Kreisverwaltung wird dazu im Laufe des morgigen Sonntags eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, die die Festlegungen aus dem Erlass weiter konkretisieren wird.

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14.03.2020: Zwei weitere COVID-19-Fälle im Kreis Segeberg...

14.03.2020: COVID-19: Zwei weitere COVID-19-Fälle im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es zwei weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Damit steigt die Zahl auf insgesamt sechs.  
 
Bei beiden Personen handelt es sich um Reiserückkehrer*innen aus österreichischen Skigebieten. Die Personen stehen in keinem Verhältnis zueinander.
 
Die erste Person kehrte am 12. März im Auto zurück. Für zwei Mitreisende, die nicht aus dem Kreisgebiet kommen, sind bereits alle notwendigen Maßnahmen der dortigen Behörden in die Wege geleitet worden. Die Person aus dem Kreis Segeberg hatte sich unmittelbar nach der Rückkehr selbst isoliert. Ihre Familie wurde wie sie vom Infektionsschutz unter häusliche Quarantäne gestellt und bereits getestet.  
 
Die zweite Person kam gestern aus Österreich wieder und bemerkte bereits während der Fahrt im Auto erste Symptome. Sie blieb im Auto vor der Haustür sitzen, wo sie von einem Arzt getestet wurde und fuhr danach unmittelbar weiter in ein Ferienhaus zur Selbstisolierung. Weitere Schritte seitens des Infektionsschutzes sind daher nicht notwendig.
 

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14.03.2020: Landesregierung bringt Maßnahmenpaket gegen Coronavirus auf den Weg...

14.03.2020: Landesregierung bringt Maßnahmenpaket gegen Coronavirus auf den Weg

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13.03.2020: Präventionsmaßnahmen im HVV...

13.03.2020: Präventionsmaßnahmen im HVV

Ab Sonnabend starten die Busverkehrsunternehmen im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) vorsorglich ergänzende Maßnahmen zur Prävention für Busfahrerinnen und Busfahrer sowie Fahrgäste. Mit dem Ende der Ferienzeit und einem zu erwarteten Anstieg der Fahrgastzahlen bleiben die vorderen Türen der Busse ab dem 14. März 2020 geschlossen. Der Ticketverkauf über die Fahrerinnen und Fahrer wird somit bis auf Weiteres ausgesetzt. Fahrgäste werden gebeten, ihre Tickets vor Antritt der Fahrt an einem der mehr als 700 Fahrkartenautomaten sowie über die HVV-App  oder den HVV-Onlineshop zu kaufen. Mehr Informationen finden Sie im folgenden PDF:

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13.03.2020: Coronavirus: Schulen und Kitas bleiben ab Montag (16.03.2020) geschlossen...

13.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus: Schulen und Kitas bleiben ab Montag (16.03.2020) geschlossen

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13.03.2020: Wichtige Hinweise zu Krankenhäusern und Hochschulen...

13.03.2020: Gesundheitsministerium: Wichtige Hinweise zum Coronavirus - zu Hochschulen und Krankenhäusern

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12.03.2020: Dritter und vierter Coronavirus-Fall bestätigt – Kreis erlässt Allgemeinverfügung zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen...

12.03.2020: COVID-19: Dritter und vierter Fall labordiagnostisch bestätigt – Kreis erlässt Allgemeinverfügung zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen
 
Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es zwei weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Damit steigt die Zahl auf vier. Bei beiden Personen handelt es sich um Reiserückkehrer*innen aus Norditalien. Sie stehen allerdings nicht in Zusammenhang miteinander.

Eine Person kam am 7. März mit dem Auto zurück und begab sich unmittelbar nach Auftreten erster Symptome in häusliche Isolierung. Enge Kontaktpersonen wurden bereits ermittelt. Diese sind keine Bürger*innen des Kreises Segeberg. Die für diese Personen zuständige Behörde wurde informiert. Weitere Maßnahmen wurden von dort bereits eingeleitet.

Die zweite Person kehrte am 8. März mit dem Auto zurück. Da die Person selbst den Verdacht einer möglichen Infektion hatte, isolierte sie sich mit ihrem/ihrer Partner*in zuhause. Insofern gibt es keine weiteren Kontaktpersonen aus dem Kreis Segeberg. Alle hier notwendigen Maßnahmen hat der Infektionsschutz bereits veranlasst.
 
Allgemeinverfügung erlassen
 
Der Kreis Segeberg hat heute eine Allgemeinverfügung zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen auf dem Gebiet des Kreises Segeberg und zu weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit Veranstaltungen erlassen.

Verfügt wurde:

1. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen auf dem Gebiet des Kreises Segeberg werden untersagt. Dies umfasst auch Veranstaltungen, bei denen im Verlauf der Öffnungszeit damit zu rechnen ist, dass mehr als 1.000 Personen den Veranstaltungsort aufsuchen.

2. Tanzveranstaltungen in geschlossenen Räumen (Diskotheken oder Veranstaltungen mit vergleichbarem Charakter) mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 50 Personen dürfen nur durchgeführt werden, wenn die Einhaltung bestimmter Maßnahmen seitens des Veranstalters sichergestellt sind.

3. Öffentlich zugängliche Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 50 Personen sind der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn schriftlich oder per E-Mail anzuzeigen. Veranstaltungen zwischen dem 12. und 26. März müssen unmittelbar nach Inkrafttreten der Allgemeinverfügung bei der zuständigen Behörde angezeigt werden.  
 
Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis Freitag, 10. April. Eine Verlängerung ist möglich.


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11.03.2020: COVID-19: Wahl des Landrats/der Landrätin am Donnerstag findet statt...

11.03.2020: COVID-19: Wahl des Landrats/der Landrätin am Donnerstag findet statt
 
Kreis Segeberg. Die Wahl des Landrats/der Landrätin am morgigen Donnerstag, 12. März, findet wie geplant im Rahmen der Kreistagssitzung statt (Beginn: 18 Uhr). Der Infektionsschutz des Kreises Segeberg weist aber alle Teilnehmer*innen eindringlich darauf hin, den eigenen Gesundheitszustand und die persönliche Situation im Vorfeld genau zu überprüfen. Wer sich krank fühlt, Erkältungssymptome aufweist und/oder vor kurzem aus einem der vom RobertKoch-Institut (RKI) benannten Risikogebiete oder einem besonders betroffenen Gebiet zurückgekehrt ist, soll nicht an der Kreistagssitzung teilnehmen.
 
Für Teilnehmer*innen stehen im Eingangsbereich sowie im Bereich des Sitzungssaales Spender zur Händedesinfektion bereit. Zudem wird am Eingang zum Sitzungssaal vorsorglich eine Liste ausliegen. Teilnehmer*innen der Sitzung werden gebeten, sich mit Name und Telefonnummer einzutragen – für den Fall, dass im Nachgang ein COVID-19-Verdachtsfall auftritt und der Infektionsschutz so die unmittelbare Möglichkeit hat, die Teilnehmer*innen zu kontaktieren.
 
Der Infektionsschutz betont abschließend, dass Menschen mit möglicherweise ansteckenden Erkrankungen aus Rücksichtnahme gegenüber anderen Besucher*innen generell nicht an Veranstaltungen teilnehmen sollten.
 
Kontakt

Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

Tel: +49 4551-951 9207

E-Mail: Sabrina.Mueller@segeberg.de

11.03.2020: Das Infektionsgeschehen zum Coronavirus nimmt auch in Schleswig-Holstein deutlich zu...

11.03.2020: Gesundheitsministerium: Das Infektionsgeschehen zum Coronavirus nimmt auch in Schleswig-Holstein deutlich zu

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10.03.2020: COVID-19: Allgemeinverfügung soll „besonders empfindliche Bereiche der Gesellschaft“ schützen...

10.03.2020: COVID-19: Allgemeinverfügung soll „besonders empfindliche Bereiche der Gesellschaft“ schützen

Kreis Segeberg. Der Kreis Segeberg hat am heutigen Dienstag eine neue rechtliche Vorgabe für Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten und aus besonders von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der Erkrankung COVID-19 betroffenen Gebieten erlassen. Gemäß dieser „Infektionsschutzrechtlichen Allgemeinverfügung zur Verringerung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)“ dürfen Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem der Gebiete aufgehalten haben, 14 Tage nach ihrer Rückkehr bestimmte Einrichtungen nicht betreten und dort nicht tätig sein.

Dazu gehören Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden, stationäre Erziehungshilfen, Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Pflegeeinrichtungen und Berufsschulen sowie Hochschulen.

Die Verfügung ist im Sinne des Infektionsschutzgesetzes rechtlich verbindlich. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.

Bei Anzeichen von Erkältungssymptomen sollten sich Reiserückkehrer*innen telefonisch unter 116117 melden und nachfragen, ob ein Test auf das Virus sinnvoll ist.

Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes (RKI) unter folgendem Link tagesaktuell abrufbar: 

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

Es besteht ein besonderes öffentliches Interesse daran, Infektionsketten zu unterbrechen, die Ausbreitungsdynamik einzudämmen und besonders empfindliche Bereiche der Gesellschaft zu schützen. Derzeit gehen bestätigte Fälle der Erkrankung an COVID-19 zunehmend auf Kontakte mit Rückkehrer*innen von Reisen aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten zurück. Es ist nicht auszuschließen, dass der Verlauf asymptomatisch, also ohne Symptome, erfolgt und der Krankheitserreger dennoch verbreitet wird. Insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen, also dort, wo viele Menschen zusammenkommen, ist das Übertragungsrisiko erhöht.

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 findet von Mensch zu Mensch statt und ist durch Tröpfcheninfektion mit erkrankten Personen oder durch den Kontakt mit deren Erbrochenem, Stuhlgang oder anderen Körperflüssigkeiten möglich. Derzeit kann die Bevölkerung nicht durch eine Impfung geschützt werden. Auch gibt es in Deutschland noch kein zugelassenes Medikament. Daher steht die Verhinderung weiterer Ansteckungen ganz klar im Vordergrund.

Kontakt
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Sabrina Müller
Pressesprecherin
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10.03.2020: Schleswig-Holstein untersagt Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen...

10.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus: Schleswig-Holstein untersagt

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen

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09.03.2020: Anweisung zu Einschränkungen für Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten...

Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus: Anweisung zu
Einschränkungen für Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten

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08.03.2020: Empfehlungen für Reiserückkehrer*innen und Verzicht auf Besuche in Kliniken und Altenheimen...

08.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus: Empfehlung für Reiserückkehrer und Empfehlung, auf Besuche in Kliniken und Altenheimen zu verzichten

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06.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus...

06.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus

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06.03.2020: Weiterer bestätigter Coronavirus-Fall im Kreis Pinneberg...

06.03.2020: Weiterer bestätigter Coronavirus-Fall im Kreis Pinneberg

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05.03.2020: Zweiter bestätigter Coronavirus-Fall im Kreis Segeberg...

05.03.2020: Zweiter bestätigter Coronavirus-Fall im Kreis Segeberg – Person war bereits in Quarantäne

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg ist der zweite COVID-19-Fall klinisch bestätigt worden. Die infizierte Person war seitens des Infektionsschutzes bereits vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden, also isoliert, und hatte somit seit mehreren Tagen keinen Kontakt zur Öffentlichkeit. Die Ermittlung von Kontaktpersonen entfällt daher.

Die Person fühlt sich gesund bei gelegentlichem Husten. Aus Gründen des Persönlichkeitsrechts nennen wir keinen Wohnort.

Interner Hinweis zu Verdachtsfällen: Wir äußern uns generell nicht zu Verdachtsfällen, also zu in Abklärung befindlichen Fällen. Dabei handelt es sich um ein sehr dynamisches Geschehen, das kaum verbindliche und seriöse Zahlen zulässt. Wir berichten daher derzeit nur, wenn es positive Fälle gibt, die auch meldepflichtig sind.

Kontakt:
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Sabrina Müller
Pressesprecherin
Tel. 04551 / 951-9207
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05.03.2020: Coronavirus-Hotline am Wochenende nicht besetzt – Anrufe nehmen täglich ab...

05.03.2020: Coronavirus-Hotline am Wochenende nicht besetzt – Anrufe nehmen täglich ab

Kreis Segeberg. Die COVID-19-Hotline des Infektionsschutzes des Kreises Segeberg ist am kommenden Wochenende nicht besetzt. Ein Grund dafür ist die aktuelle Lage im Kreisgebiet, die zum jetzigen Zeitpunkt als überschaubar bezeichnet werden kann. Deswegen nimmt vermutlich auch die Zahl der Anrufer*innen seit Beginn der Woche stetig ab. Waren es am vergangenen Freitag und Samstag noch fast 130 Anrufe, haben sie von Sonntag bis heute (Donnerstag) merklich nachgelassen. 

Dies steht sicher auch im Zusammenhang mit der rund um die Uhr geschalteten bundesweiten Telefonnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 für Patient*innen, dem allgemeinen Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums 030-346 465 100 und dem Bürgertelefon des Landesgesundheitsministeriums 0431-7970001 (werktäglich von 8 bis 18Uhr). Daher wird der Infektionsschutz Segeberg ab Freitag, 14 Uhr, mittels einer Bandansage auf diese Telefonnummern verweisen.

Die Telefon-Hotline des Kreises Segeberg ist am morgigen Freitag noch bis 14 Uhr zu erreichen, Montag bis Donnerstag dann wieder von 8 bis 16 Uhr und am Freitag kommender Woche von 8 bis 14 Uhr. Die Nummer: +49 4551-951 9833.

Kontakt
Kreis Segeberg
Sabrina Müller
Pressesprecherin
Tel. 04551 / 951-9207
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05.03.2020: KVSH bautfahrende Dienste aus und Diagnostik-Außenstellen auf...

05.03.2020: Gesundheitsministerium und KVSH informieren zu Coronavirus – KVSH baut

fahrende Dienste aus und Diagnostik-Außenstellen auf

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03.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus und Grippe...

03.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus und Grippe

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03.03.2020: Erster bestätigter COVID-19 Fall im Kreis Pinneberg...

03.03.2020: Pressemitteilung des Kreises Pinneberg: Erster bestätigter COVID-19 Fall im Kreis Pinneberg

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03.03.2020: Bestätigter Coronavirus-Fall im Kreis Stormarn...

03.03.2020: Pressemitteilung des Kreises Stormarn: Bestätigter Coronavirus-Fall in Ammersbek

Auch im Kreis Stormarn gibt es jetzt den ersten bestätigten Corona-Fall. Am gestrigen Abend kam die diagnostische Bestätigung des Diagnoseergebnisses. Die Person aus Ammersbek ist von einer Reise aus einem Risikogebiet zurückgekehrt, erforderliche Maßnahmen wurden durch das Kreisgesundheitsamt veranlasst.

Die Person befindet sich seit ihrer Reise-Rückkehr auf Anordnung des Gesundheitsamtes in häuslicher Isolation und steht mit diesem täglich in Kontakt. Da sie seit ihrer Rückkehr keine wesentlichen Kontakte hatte, sind weitere Ansteckungen nicht wahrscheinlich.

Die Person weist zurzeit keine Symptone auf.

Kontakt:

Michael Drenckhahn
Stormarnhaus
23840 Bad Oldesloe
Telefon 0 45 31/160 1433
Datum: 03.03.2020
Internet: www.kreis-stormarn.de, 
E-Mail: m.drenckhahn@kreis-stormarn.de

02.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus und Grippe...

02.03.2020: Gesundheitsministerium informiert zu Coronavirus und Grippe

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29.02.2020: COVID-19-Patient aus Henstedt-Ulzburg: Kein Virus-Nachweis bei Ehefrau bisher...

29.02.2020: COVID-19-Patient aus Henstedt-Ulzburg: Kein Virus-Nachweis bei Ehefrau bisher

Kreis Segeberg. Bei der Ehefrau des Henstedt-Ulzburger COVID-19-Patienten ist bislang kein Virus nachgewiesen worden. Das hat der klinische Test heute ergeben. Sie ist nach wie vor ohne gesundheitliche Beschwerden. Ihr Ehemann befindet sich auf dem Weg der Besserung und weist immer weniger Symptome auf. Beide werden weiterhin häuslich isoliert, bis negative Abstrichproben vorliegen. Nach derzeitigem Wissensstand über das Virus ist davon auszugehen, dass die Ehefrau keine weiteren Menschen angesteckt hat.

Der Infektionsschutz des Kreises Segeberg konnte seit Freitagmorgen bereits alle der vom Ehepaar genannten ca. 60 Kontaktpersonen im privaten Umfeld ermitteln. Weitere Maßnahmen sind für diesen Personenkreis derzeit nicht erforderlich.

Aktuell hat der Infektionsschutz des Kreises Segeberg keine weiteren Proben veranlasst und zwei häusliche Isolationen angeordnet.

Die in Henstedt-Ulzburg anstehende Bürgermeisterwahl am morgigen Sonntag ist laut Landrat Jan Peter Schröder in keiner Weise beeinträchtigt. Laut Aussage der Gemeinde Henstedt-Ulzburg werden an den Wahllokalen entsprechende Hygienevorkehrungen getroffen.

28.02.2020: Erster bestätigter COVID-19-Erkrankter in Schleswig-Holstein im Kreis Segeberg...

28.02.2020: Gesundheitsministerium informiert gemeinsam mit Kreis Segeberg: Erster bestätigter COVID-19-Erkrankter in Schleswig-Holstein im Kreis Segeberg

Kreis Segeberg/Kiel. Im Kreis Segeberg ist der erste Fall einer COVID-19-Infektion bestätigt worden. Es handelt sich gleichzeitig um den ersten Nachweis des Virus in Schleswig-Holstein. Er ist Mitarbeiter der Kinderabteilung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Der Henstedt-Ulzburger war in Italien im Trentino im Urlaub und kam am Sonntag, den 23. Februar, zurück. Die Region Trentino ist nach Definition des Robert-Koch-Instituts aktuell kein COVID-19-Risikogebiet. Der Mann nahm am Montag nach seiner Rückkehr seine Arbeit im UKE wieder auf. Als er am Dienstag erste Krankheitssymptome bemerkte, brach er seinen Dienst sofort ab. Am späten Donnerstagabend bestätigte sich dann der Verdacht einer Infektion. Der Infektionsschutz des Kreises Segeberg hat daraufhin in enger Abstimmung mit der Hamburger Behörde und dem Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein sofort die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.

14 Tage in Quarantäne

Der Patient befindet sich zurzeit in einem stabilen Zustand in häuslicher Isolierung. Auch seine Ehefrau ist häuslich isoliert, aktuell aber noch symptomlos. Eine diagnostische Abklärung ist veranlasst. Die Personen, die mit dem Ehepaar engen Kontakt hatten, werden derzeit durch die Hamburger Gesundheitsbehörde (Arbeitsort) und die Kreisgesundheitsbehörde (Wohnort) ermittelt, informiert und gegebenenfalls auf den Erreger getestet. Alle Kinder und ihre Eltern, die engen Kontakt mit dem betroffenen UKE-Mitarbeiter hatten, gehen 14 Tage in Quarantäne - entweder im UKE oder bei sich zu Hause. Das ist abhängig von ihrem Gesundheitszustand und der häuslichen Situation. Klinik-Mitarbeiter*innen, die einen engen Kontakt mit ihrem Kollegen hatten, sind ebenfalls in häuslicher Isolation. Auch sie werden getestet. Auf der betroffenen Station finden keine Neuaufnahmen statt.

Kontaktpersonen werden ermittelt

Wie in diesem Fall geht der Infektionsschutz nach dem gleichen Schema vor: Im Falle eines Nachweises des Virus COVID-19 wird gegenüber der infizierten Person eine Quarantäne im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus angeordnet. Daraufhin werden die engen Kontaktpersonen umgehend ermittelt, benachrichtigt und ebenfalls getestet. Grundsätzlich stehen auch die engen (ansteckungsverdächtigen) Kontaktpersonen unter Quarantäne, unabhängig davon, wie der erste Test ausfällt. Der Grund: Die Inkubationszeit (ca. 14 Tage) muss abgewartet werden.

Im aktuellen Fall ermittelt der Infektionsschutz derzeit 50 Kontaktpersonen aus dem Umfeld des Erkrankten und seiner Ehefrau. Wer glaubt, eine davon sein zu können, kann sich beim Kreis Segeberg unter der Rufnummer +49 4551-951 9833 melden (am Wochenende jeweils von 10 bis 16 Uhr). Hier wird dann das weitere Vorgehen abgestimmt.

Auf Hygiene achten

„Der Kreis Segeberg ist gut vorbereitet auf diesen und weitere Fälle“, sagt Landrat Jan Peter Schröder. Und von weiteren Fällen sei nach derzeitigen Erkenntnissen über das Virus auszugehen. Jeder könne aber durch angemessene Hygienemaßnahmen dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu gehören:

  • Handhygiene (regelmäßiges, richtiges Händewaschen),
  • sich nicht ins Gesicht zu fassen,
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (oder Armbeuge)
  • und grundsätzlich Abstand halten zu kranken Personen.

Wahl in Henstedt-Ulzburg nicht beeinträchtigt

Die in Henstedt-Ulzburg anstehende Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag ist laut Landrat Schröder in keiner Weise beeinträchtigt. Laut Aussage der Gemeinde Henstedt-Ulzburg werden an den Wahllokalen entsprechende Hygienevorkehrungen getroffen.

Ob ein Test auf das Virus sinnvoll ist, sollte im Zweifelsfall telefonisch mit dem Hausarzt/der Hausärztin geklärt werden, der sich mit dem für Infektionsschutz zuständigen Gesundheitsamt abstimmt. Zusätzlich hat der Kreis Segeberg eine Hotline geschaltet. Diese ist am heutigen Freitag noch bis 18 Uhr zu erreichen, am morgigen Sonnabend sowie am Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr. Die Nummer lautet +49 4551-951 9833.

Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet

Personen mit akuten Atemwegserkrankungen, die zuvor in einem Risikogebiet waren oder Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, können sich auch an die Telefonnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten). Zudem sollten diese Personen unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Die Risikogebiete finden Sie hier.

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM NEUARTIGEN CORONAVIRUS

Der Öffentliche Gesundheitsdienst nimmt die globale Verbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 ernst. COVID-19 wird durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst.

Geeignete und angemessene Maßnahmen des Infektionsschutzes gründen sich auf belastbaren Fakten und Informationen zu dieser bis vor wenigen Wochen unbekannten Infektionskrankheit. Wissenschaftler aus der ganzen Welt beforschen mittlerweile das neuartige Coronavirus intensiv.

Für die maßgeblichen Informationen an die Öffentlichkeit und die Fachöffentlichkeit verweisen wir auf die Informationen des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein (MSGJFS), des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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WEITERE INFORMATIONEN UND LINKS

Informationen zum Coronavirus und zur Grippesaison (Gesundheitsministerium)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (RKI)

COVID-19: Erkrankung und Verdacht sind meldepflichtig

Orientierungshilfe des RKI für Ärzte - Flussschema Verdachtsfall und Maßnahmen

Hinweise des RKI zur Testung auf SARS-CoV-2 (Probenmaterial, Versand etc.)

KVSH-Info Diagnostik auf SARS-CoV-2 - Abrechenbarkeit über GOP 32816

Informationen des RKI über Risikogebiete

Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung des RKI für Großveranstaltungen

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CORONAVIRUS-HOTLINE:

+49 4551-951 9833

Falls Sie das Gefühl haben, dass Sie sich möglicherweise angesteckt haben, melden Sie sich gerne bei der Telefon-Hotline des Infektionsschutzes des Kreises Segeberg.

Erreichbarkeit der Telefon-Hotline des Infektionsschutzes des Kreises Segeberg:

  • Montag bis Donnerstag

9-16 Uhr

  • Freitag

9-14 Uhr

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WEITERE TELEFON-HOTLINES

Kassenärztliche Vereinigung: 

  • 116117

Bundesgesundheitsministerium:

  • +49 30-346 465 100

Landesgesundheitsministerium:

  • +49 431-797 0000 1 (werktäglich 8-18 Uhr)
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FÜR ELTERN:

Fragen und Antworten zur Kindertagesbetreuung finden Sie hier.

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